Christijan Albers und die MF1-Ingenieure erwartet eine "lange Nacht". Neben Grip-Problemen an allen Autos und starkem Untersteuern bei Tiago Monteiro, fehlte den grauen Autos vor allem eines: Der notwendige Speed. "Wir sind weiter abgeschlagen als erwartet", fasste sich Albers kurz.
"Wir müssen herausfinden, warum der Speed fehlt", so der Niederländer. "Unsere Rundenzeiten sind momentan nicht gut genug." Testfahrer Giorgio Mondini erwartet jedoch eine Steigerung: "Mit ein bisschen Arbeit können Tiago und Christijan morgen in die niedrigen 1:17er Zeiten fahren", prophezeite er.
Technikchef James Key blickte trotzdem auf einen "nicht gerade einfachen" Tag zurück. "Uns fehlte einfach der Grip", konstatierte er. "Immerhin wissen wir, welchen Reifen wir benutzen müssen und die Long Runs haben gezeigt, dass der Reifen ein sehr guter Rennreifen ist."
Aber nicht nur Christijan Albers und seine Crew haben viel zu analysieren. "Uns steht heute Nacht viel Arbeit bevor", sagte auch Tiago Monteiro, dessen Probleme mit Untersteuern durch umfangreiche Änderungen an der Elektronik besser wurden. "Wenigstens haben wir herausgefunden, dass wir hier noch mehr Potenzial herausholen können."



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