Ferrari
Michael Schumacher
Ein tolles Rennen, eine tolle Strategie und eine tolle Vorstellung vom ganzen Team. Ich freue mich für alle und ich denke, das Resultat zeigt, dass wir wieder da sind. Das Auto, der Motor, die Reifen und die Tankstrategie haben alle super funktioniert. Am Start war ich in Alonsos Windschatten und ich dachte, ich wäre auf einem sicheren zweiten Platz, da ich in den Rückspiegeln nichts sehen konnte, habe dann aber glücklicherweise gesehen, dass Felipe sehr schnell neben mich kam, aber ich konnte vorne bleiben. Davon abgesehen hatte ich nur eine schwierige Situation, als ich, vor dem ersten Boxenstopp, in Kurve sechs etwas weit rauskam. Ich bin zu sehr auf Angriff gefahren, da ich dachte, ich könnte Fernando da überholen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, mein Heimrennen zu gewinnen. Leider haben wir aber nur zwei Punkte auf Fernando aufgeholt, aber jeder Punkt zählt. Ich freue mich auch für Felipe, dass er heute zum ersten Mal in der Formel 1 auf dem Podium war und jetzt freue ich mich auf einen weiteren schönen Kampf in Barcelona.
Felipe Massa
Ich bin heute sehr glücklich. Ich war heute zum ersten Mal auf dem Podium und das war ein tolles Gefühl. Ich freue mich auch, dass das zusammen mit einem Sieg von Michael geschah, da es zeigt, dass das Team wirklich im Kampf um den Titel dabei ist. Wir müssen alles geben, Rennen für Rennen. Ich hatte einen sehr guten Start, so gut, dass ich plötzlich neben Michael war, da er aber in Kurve eins innen war, konnte er vorne bleiben. Die Strategie hat gut funktioniert und die Reifen waren phantastisch. Nur gegen Ende des Rennens, als ich einen gebrauchten Satz Reifen hatte, konnte ich nicht mehr voll angreifen. Ich war nah an Alonso dran, aber Kimi kam schnell immer näher. Es gab ein paar schwierige Momente, aber ich konnte den dritten Platz verteidigen während ich gleichzeitig versucht habe, Fernando zu überholen. Jetzt tendiere ich dazu, meinen Rennoverall anzubehalten: Der Champagner riecht gut!
Renault
Fernando Alonso
Ein interessantes Rennen. Mir gelang aus der Pole Position ein guter Start, und ich kontrollierte das Rennen während des ersten Stints. Der erste Boxenstopp lief gut. Beim zweiten Mal kamen wir etwas früher herein als die Ferrari. In dieser Phase hatten sie den Speed, um sich einen ausreichend großen Vorsprung herauszufahren und nach dem Tanken vor uns zu liegen. Als wir dass erkannt hatten, schonte ich meinen Motor bereits für das Rennen am nächsten Wochenende in Barcelona. Ich finde, der zweite Platz ist nach diesem Rennen ein fantastisches Ergebnis. Ferrari war heute einen Hauch schneller als wir - obwohl unsere Reifen gut arbeiteten, hatten sie einen Speed-Vorteil. Trotzdem bin ich optimistisch, dass wir die Reihenfolge in Barcelona wieder umdrehen können. Ich kann es kaum erwarten, vor den Fans in meinem Heimatland zu fahren.
Giancarlo Fisichella
Das war kein einfaches Rennen. Wenn du von Startplatz elf losfährst, weißt du, dass es hart sein wird, nach vorn zu kommen. Außerdem lag ich sehr lange hinter langsameren Gegnern. Ich hatte nur zwei wirklich freie Runden, deshalb konnte ich mein wahres Potenzial nicht aufdecken. Aber wir hatten eine gute Strategie und gewannen einige Positionen. Der zweite Boxenstopp war wirklich klasse: Ich war am Ausgang der Einfädelspur sehr aggressiv weil ich wusste, dass dies meine einzige Chance sein würde, Villeneuve zu passieren. Das Team leistete wieder einmal fantastische Arbeit und schickte mich sehr schnell wieder raus. Auch mit Montoya hatte ich beim Anbremsen von Turn 1 einen netten Fight - es war nicht einfach, aber ich konnte ihn hinter mir halten. Gegen Ende des Rennens konnte ich schneller fahren als Barrichello, aber es reichte nicht zum Überholen. Immerhin habe ich wieder einige Punkte gesammelt und hoffe, dass es in Spanien in wenigen Tagen glatter läuft.
McLaren-Mercedes
Juan Pablo Montoya
Kein so toller Nachmittag für mich. Ich hatte nicht den besten Start und habe in dem Kuddelmuddel in der ersten Kurve ein paar Plätze verloren. Danach schien es, als würde ich ständig im Verkehr festhängen. Das war besonders zu den Zeiten im Rennen, wo ich unbedingt eine freie Strecke vor mir gebraucht hätte um angreifen zu können und so hätte von dem vielen Benzin profitieren können, das ich, im Vergleich zu meinem nächsten Gegner, an Bord hatte. Leider hatte ich sechs Runden vor Schluss einen Motorschaden, wodurch ich den letzten Punkt nicht bekam.
Kimi Räikkönen
Ich konnTe Rubens Barrichello am Start überholen, aber leider konnte sich Jenson Button in der ersten Kurve vorbeipressen. In der vierten Runde habe ich ihn dann vor der Schikane überholt. Obwohl ich im ganzen Rennen alles gegeben habe, hat es nicht fürs Podium gereicht. Die allgemeine Leistung des Autos war nicht so, wie ich gewünscht hätte, aber trotzdem sind wir näher an der Spitze und es gibt eine definitive Verbesserung seit dem letzten Rennen. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, damir wir beim nächsten Grand Prix in Barcelona besser sind.
Honda
Jenson Button
Ein enttäuschendes Ende eines recht schwierigen Wochenendes. Ich hatte einen guten Start und schöne Kämpfe mit Räikkönen in den Kurven eins, zwei und drei, bevor ich ihn überholen und den vierten Platz übernehmen konnte. Das Auto lief das ganze Rennen nicht gleichmäßig. Etwas hatte das mir dem Wind zu tun - es war heute recht windig - aber die Balance stimmte nicht und es veränderte sich von Kurve zu Kurve. Nach meinem ersten Boxenstopp wurde es besser, als das Benzin weniger wurde und ich wäre froh gewesen, mit einem Auto, mit dem ich nicht zufrieden war, Fünfter zu werden und vier Punkte zu bekommen. Stattdessen hatte ich einen Kraftverlust im Motor und musste an die Seite fahren. Hoffen wir, dass es in Spanien besser läuft.
Rubens Barrichello
Fünfter ist nicht das, was wir uns erhofft hatten, aber wir waren heute einfach nicht schnell genug. Ich habe mit der Balance des Autos zu kämpfen gehabt, es war nur eine Sache des Überlebens und das beste aus allem zu machen. Deshalb bin ich zufrieden, dass wir wenigstens ein paar Punkte haben, aber wir hoffen jetzt, dass es in Barcelona besser wird.
Williams
Mark Webber
Es lief wunderbar bis etwas, wir denken es ist ein Hydraulikdefekt, dazu führte, dass sämtliche Kontrollen versagten. Ich hatte sieben Plätze gutgemacht und hatte viel Benzin an Bord, genug, um sehr lange fahren zu können. Ich bin sicher, dass es heute leicht gewesen wäre, ein paar Punkte zu holen. Wenn wir das Hydraulikproblem lösen, bin ich sicher, dass wir ab jetzt in der Nähe der Spitze mitfahren.
Nico Rosberg
Ich muss heute ganz zufrieden sein. Zwei Punkte nach einem Start von ganz hinten und wir waren im Rennen ziemlich schnell. Unsere Strategie war perfekt. Vor dem ersten Stopp habe ich mich im Auto nicht ganz wohlgefühlt, aber nach dem ersten Boxenstopp haben wir ein paar Dinge verändert und auf einmal funktionierte alles perfekt! Ich konnte angreifen und habe mit Renault und McLaren gekämpft. In den letzten Runden hatte ich schon überlegt, Fisichella zu überholen, aber ich wollte meine Position nicht gefährden. Alles in allem bin ich glücklich, aber in Zukunft sollten wir besser von etwas weiter vorne ins Rennen gehen!
BMW-Sauber
Nick Heidfeld
Mein Start war super. Weniger die ersten Meter, aber die ersten Kurven. Ich konnte vier Plätze gutmachen. Danach habe ich alles gegeben, aber ich konnte den Anschluss nach vorn einfach nicht halten. Ich bin mit der Balance des Autos nicht klargekommen. Dieses Problem habe ich jetzt seit dem Rennen in Imola. Ich habe noch keine Lösung. Aber wir müssen der Sache dringend auf den Grund gehen.
Jacques Villeneuve
Ein weiterer WM-Punkt ist gut. Der Kampf mit Giancarlo Fisichella war sehr eng und gut. Ich dachte, er würde mich mit seinem Auto überholen können, aber er blieb in dieser Phase hinter mir. Das hat mich gefreut. Nach den beiden Boxenstopps war das voll getankte Auto jeweils schwer zu beherrschen. Aber sobald die Reifen richtig angefahren waren, ging es wieder. Je älter die Reifen wurden, desto besser wurde das Auto.
Toyota
Ralf Schumacher
Die erste Kurve hier ist sehr eng und es gab wieder eine Kollision und ich habe etwas Zeit verloren. Wir haben das aber mit einem langen ersten Stint wieder aufgeholt und ich lag nach meinem ersten Boxenstopp auf einem guten sechsten Platz und in den Punkten. Das Auto fühlte sich stark an und wir fuhren konkurrenzfähige Zeiten, aber ich hatte Pech, dass ich beim zweiten Stopp nicht an Barrichello vorbeikam. Leider ging gegen Rennende der Motor kaputt. Natürlich sind wir enttäuscht, denn wir waren im Rennen stärker als wir erwartet hatten. Das ganze Wochenende war ein Schritt nach vorne und wir werden in Barcelona sicher einen weiteren kleinen Schritt machen. p>
Jarno Trulli
Ich hatte einen guten Start und konnte einen Platz gutmachen und habe es ohne Zwischenfälle durch die erste Kurve geschafft. Das war für mich die erste Hürde, die erste Runde ohne Probleme zu überstehen. Ich bin das ganze Rennen auf Angriff gefahren, hatte aber Probleme mit der Balance und genügend Grip zu finden. Das Team hat versucht, das Setup etwas zu verändern, aber es schien meine Pace auch nicht zu verbessern, bis zu den letzten zehn Runden. Da war es dann aber zu spät, mein Ergebnis noch zu beeinflussen. Ich denke, wenn wir das Problem untersucht haben, kann man besser sagen, was passiert ist. Im Moment ist es wichtig, dass wir weiter daran arbeiten, das Auto zu verbessern um im nächsten Rennen einige schnelle Runden fahren zu können.
Scuderia Toro Rosso
Vitantonio Liuzzi
Ich hatte einen sehr guten Start und bin gut weggekommen und habe auch einige Autos überholt. Dann hat mich Ralf im Toyota von hinten getroffen. Ich denke, er konnte nicht bremsen und hat mich am rechten Hinterrad getroffen und dann konnte auch David es nicht mehr vermeiden, in mich reinzufahren. Das ist schade, denn das Auto hat sich gut angefühlt und ich hatte auf ein gutes Rennen gehofft.
Scott Speed
Ich denke, wir waren heute noch schneller als in Imola. Ich denke, ich war schneller als Heidfeld und die Toyota. Ich glaube, wir müssen unsere Boxenstopps etwas verbessern - ich und das Team - denn da haben heute wir Zeit verloren. Das Renntempo ist aber sehr gut, das Auto war erstaunlich und ich hatte eine Zeit lang einen schönen Kampf mit Heidfeld.
Midland F1
Tiago Monteiro
Das ist so die Art Rennen, die mir richtig Spaß macht. Seit Beginn der Saison hatten Christijan und ich nie die Chance, unter normalen Umständen mit anderen zu kämpfen und das war das erste Mal, dass wir das ändern konnten. Ich denke, wir hatten im Vergleich mit anderen einen recht guten Rhythmus, besonders zu Beginn des Rennens. Ich hatte einen guten Start und konnte gleich ein paar Autos überholen, das habe ich dann ausgenutzt und habe von da an voll angegriffen. Ich konnte einen schönen Vorsprung herausfahren und musste mich dann nur voll konzentrieren als ich nach den Boxenstopps wieder auf die Strecke kam. Das Auto hat sehr gut funktioniert und hatte das ganze Rennen über eine gute Balance. Ich musste kaum etwas verändern und muss daher meinen Ingenieuren und Mechanikern dafür danken. Die Lücke zwischen uns und den anderen wird kleiner und ich denke, die Reifen werden auch besser. Obwohl wir auf einer weichen Mischung unterwegs waren, war am Ende des Rennens noch viel Grip da. Ich bin froh, dass wir, nach einem etwas durchwachsenen Start ins Wochenende, eine gute Vorstellung liefern konnten.
Christijan Albers
Ich hatte einen guten Start und war damit ganz glücklich, denn das ist ein Gebiet, auf dem wir in den letzten vier Rennen zu kämpfen hatten. Und dann kamen wir in die erste Kurve, Coulthard und Liuzzi sind direkt vor mir kollidiert und so habe ich alle Plätze verloren, als ich bremsen musste um an ihnen vorbeizukommen. Nachdem ich Montagny überholt hatte, war ich hinter Tiago, der von Sato aufgehalten wurde. Zum Glück für meinen Teamkollegen machte Sato aber einen kleinen Fehler und Tiago konnte ihn schnell überholen, mir machte er es aber etwas schwerer. Wie auch immer, ich habe es geschafft, ihn nach ein paar Runden zu überholen, aber zu der Zeit war Tiago schon weg. Danach lief das Auto recht gut und ich konnte wieder aufholen. Gegen Ende des Rennens hatte ich im Heck des Autos merkwürdige Vibrationen, das müssen wir noch untersuchen. Ich denke, es war Pech, dass ich dieses Mal nicht weiter vorne gelandet bin, aber ich hoffe, dass das im nächsten Rennen besser wird.
Super Aguri F1
Takuma Sato
Das war ein tolles Rennen für mich bis ich im letzten Moment wegen eines Hydraulikproblems aufgeben musste. Es ist schade für das Team, das das ganze Wochenende so hart gearbeitet hat - ich wollte das Rennen auch gewinnen, da wir im ersten Teil der Saison sehr zuverlässig waren. Mein Start war aufregend, da ich gut wegkam und einige Autos in der ersten Kurve überholen konnte. Das war ein schönes Gefühl. Leider hatte ich ein ähnliches Problem wie schon Samstag früh - die Geschwindigkeit auf der Geraden wurde in den ersten Runden immer langsamer und ich habe einige der Plätze wieder verloren, die ich erst gutgemacht hatte. Den Rest des Rennens war das Handling des Autos ganz gut und daher ist es enttäuschend, die Zielflagge nicht gesehen zu haben. Der nächste Grand Prix ist aber wenigstens schon in ein paar Tagen und ich freue mich darauf, in Barcelona wieder an die Arbeit zu gehen.
Franck Montagny
Ich bin enttäuscht, dass ich mein erstes Rennen mit dem Team nicht beendet habe, aber das ist eben Rennsport! Das Handling des Autos war nicht so schlecht und ich hatte ein ganz gutes Rennen bis ich ein Hydraulikproblem bekam. Ich möchet Aguri Suzuki danken, dass er mir diese Chance gegeben hat. Es war ein gutes Wochenende und es war schön, mit dem Team zu arbeiten, deshalb hoffe ich auch, dass ich wieder in einem SAF1 Cockpit sitzen werde.
Reb Bull Racing
David Coulthard
In der ersten Kurve ist Ralf rübergezogen und hat Tonio berührt, der dadurch in mich reingeflogen ist. Das war einfach einer dieser Rennunfälle. Wir konnte die Nase des Autos austauschen, dann hatten wir aber ein anderes Problem, das wahrscheinlich durch die Berührung mit Tonio in der ersten Runde ausgelöst wurde.
Christian Klien
Das ist eine Schande. Das Auto war dieses Wochenende wirklich schnell und meine Rundenzeiten recht gut. Ein Getriebeschaden hat mich aus dem Rennen geworfen.

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