Nach dem Qualifying blies Aguri Suzuki zum Angriff: "Unsere Fahrer machen gute Starts und deswegen hoffe ich, dass wir vor beide Midland-Autos gelangen und diese Position bis zum Rennende halten können."

Bereits in der ersten Runde missglückte diese Strategie: Yuji Ide schob Christijan Albers an, der sich danach spektakulär überschlug. "Es ist offensichtlich, was passiert ist und es war nicht Christijans Schuld", beschwerte sich MF1-Teamboss Colin Kolles.

"Ich hatte einen guten Start und wurde von einem unnötigen Zwischenfall aus dem Rennen gerissen", begann Albers seine Sicht der Dinge. "Mit allem Respekt für die Super Aguri Fahrer: Sie sind am Start zu aggressiv und versuchen uns zu überholen, um dann im Rennen vor uns zu bleiben. Dabei gehen sie zu viele Risiken ein und wir haben heute gesehen wie gefährlich das sein kann."

Yuji Ide teilt diese Ansicht erwartungsgemäß nicht. "Ich denke nicht, dass ich am Start zu hart attackiert habe. Albers war ausgangs der zweiten Schikane auf der Ideallinie und ich konnte ihm einfach nicht mehr ausweichen."

Albers versteht die Taktik der Weißen dennoch "nicht". Besonders da er Ide heute eh hätte ziehen lassen müssen, da er viel Sprit an Bord hatte. "Ich hätte niemanden aufgehalten. Aber stattdessen wurde ich von hinten von der Strecke geschossen."