In Australien kündigte Honda noch an, dass dem Team in den drei Wochen bis Imola viele Hausaufgaben bevor standen. Diese scheint man gut gelöst zu haben: Obwohl die Freien Trainings sehr unauffällig verliefen, konnte beide Fahrer im Qualifying groß auftrumpfen und die Ränge 2 und 3 okkupieren.

"Hoffentlich liegen uns die Bedingungen auch am Sonntag", deutet Sportchef Gil de Ferran bereits einen der Gründe für den Leistungssprung an: Die höheren Temperaturen, die es Honda erleichtern die Michelin-Pneus auf Temperatur zu bringen. Auf einer Runde klappte dies auch an den ersten drei Wochenenden gut, die Frage ist, wie es am Sonntag im Rennen aussehen wird.

"Ich bin sehr zuversichtlich", sagt Jenson Button, der in Imola traditionell stark ist. "Das Team hat die Probleme von Australien toll gelöst und jetzt möchten wir ein gutes Rennergebnis einfahren."

Noch mehr Probleme gab es bei Rubens Barrichello zu lösen, der bei den ersten drei Rennen weit von Buttons Pace weg war. "Ich fühle mich viel wohler im Auto", sagte Rubens nach dem Qualifying. "Jetzt zahlt sich die harte Arbeit bei der Anpassung an meinen Stil aus."

Wo Honda im Rennen landen wird, möchte de Ferran derweil nicht vorhersagen. "Es ist schwierig zu sagen, wo die Teams mit ihren Spritmengen stehen und wir müssen abwarten, wie sich die Strategien entwickeln. Aber vorne zu starten ist immer eine gute Ausgangsposition für das bestmögliche Ergebnis."