Gestern sagte Michael Schumacher noch, dass er nicht allzu zufrieden, aber mit besonders hohen Erwartungen in dieses vierte Rennwochenende der Saison starte. Nach den ersten beiden Trainingsstunden hat sich seine Stimmung jedoch schlagartig verbessert.

"Es gibt auf keinen Fall Grund pessimistisch zu sein", sagte er nach seiner Freitagsbestzeit. "Wir sind mit unserer Arbeit zufrieden und ich bin gut gelaunt. Wir haben uns auf allen Gebieten verbessert und selbst wenn es nur kleinere Schritte waren, haben wir alles zusammen einen guten Fortschritt erzielt. Das gesamte Paket ist besser und das Auto dadurch schneller."

Aber was hat sich genau verändert seit Australien? "Es hat sich ein bisschen was in der Aerodynamik verändert, aber das sind keine allzu großen Schritte. Es sind eben Detailarbeiten in verschiedenen Bereichen", betont der Ex-Champion. "Es ist nicht wirklich eine Änderung, die man beim Fahren spürt, sondern das Auto geht einfach schneller."

Das gleiche gilt für die Reifen: "Um ganz ehrlich zu sein: Wir waren eigentlich nie richtig langsam - mit Ausnahme vielleicht von Malaysia. Dort waren wir ein bisschen zu langsam, aber ansonsten waren wir auch in Australien in den Momenten in denen unsere Reifen mal funktioniert haben, schnell genug. Leider funktionierten die Reifen dort halt nicht allzu oft..."

In Imola sollten solche Probleme aber nicht auftreten. Deshalb gibt sich Schumacher vor dem Qualifying so zuversichtlich wie schon lange nicht mehr. "Wir können morgen um die Pole mitfahren und danach können wir am Sonntag um den Sieg kämpfen. Ich wiederhole mich gerne: Ich bin optimistisch."