So schnell könnte die Formel 1 in Madrid sein

Der Madring ist eine Mischung aus Highspeed-Passagen und technischen Stellen. Der Teil rund um das Veranstaltungsgeländer herum, etwa von Kurve 18 bis Kurve 4, besteht hauptsächlich aus Geraden mit meist ungefähr 90-Grad-Kurven. Dazwischen müssen die Fahrer einige knifflige Stellen bewältigen. Denn der Madring hält nichts von Auslaufzonen. Die Wände sind extrem eng und die Kerbs teilweise sehr hoch. Das soll die Formel-1-Fahrer aber nicht daran hindern, schnell zu fahren: Topspeeds von etwa 340 km/h sollen auf der 394 Meter langen Geraden von Kurve 3 zu Kurve 4 möglich sein. Auf der Start-Ziel-Geraden sollen die Piloten etwa 320 km/h erreichen. Eine gute Runde soll sich laut Schätzungen der offiziellen Madring-Website im Bereich von 1:34.4 Minuten bewegen.

Die Fakten zum Madring

Bevor wir einen genaueren Blick auf die Strecke werfen, müssen wir zuerst die Basics durchgehen: Der Madring ist eine halb-temporäre Rennstrecke am nordöstlichen Rand der spanischen Hauptstadt. Ein Teil der Strecke führt über das Gelände des Veranstaltungszentrums IFEMA, ein Teil über die öffentlichen Straßen um das Veranstaltungszentrum herum und ein Teil wurde extra für den Grand Prix gebaut. Der Stadtkurs ist 5,414 Kilometer lang und hat sage und schreibe 22 Kurven. Damit ist er der dritt kurvenreichste Kurs im Formel-1-Kalender, gleich nach Jeddah (27) und Singapur (23). Die Renndistanz am Sonntag wird 308,524 Kilometer betragen, was 57 Runden entspricht.

Formel 1: Willkommen in Madrid!

Hallo und herzlich Willkommen liebe Motorsport-Magazin.com-Freunde und -Freundinnen sowie Formel-1-Fans! Wir starten heute in den Großen Preis von Spanien. Uns erwartet eine Premiere. Denn anders als die letzten 35 Jahre findet der Spanien GP nicht in Barcelona statt. Heute debütiert die neue Stadtstrecke in Madrid: der sehr clever benannte Madring! Bevor wir um 13:30 Uhr ins erste Freie Training starten, schauen wir uns die Strecke noch einmal etwas genauer an. Falls ihr die erste Session auf dem neuen Kurs nicht verpassen wollt, haben wir für euch im Überblick, auf welchen Sendern ihr das FP1 und FP2 verfolgen könnt. Dann auf geht's!