Am letzten Freitag fand ein Meeting von Vertretern der GPMA ("Grand Prix Manufacturers Association") mit Formel 1-Zampagno Bernie Ecclestone statt. Die GPMA respektive deren mögliche eigene Rennserie ab dem Jahr 2008 sind noch immer ein Thema. Doch auch wenn bei dem erwähnten Treffen kein Durchbruch erzielt werden konnte, so sollen die Zeichen günstig dafür stehen, dass sich die Hersteller und der "Zirkusdirektor" einig werden - zumindest wollen dies die britischen Kollegen von Autosport erfahren haben.

Eine Quelle wird zitiert: "Wir haben ein gutes Gefühl, was die momentane Situation betrifft." Die GPMA wartet derzeit noch auf eine Bestätigung jener Details, die den jüngsten Verkauf der Vermarktungsrechte an den Investor CVC betreffen. Zudem möchte man auch eine Klarstellung in Sachen EU und Wettbewerbsrecht - und schließlich muss noch abgeklärt werden, ob die verbliebenen SLEC-Anteile der amerikanischen Bank Lehman Brothers ebenfalls verkauft werden.

Mittlerweile soll die Lage jedoch derart günstig sein, dass nicht mehr die kommerzielle Situation das Hauptproblem bei den Gesprächen zwischen Herstellern und Ecclestone darstellt, sondern dafür die jüngsten, ab 2008 geplanten Kostenreduktionsmaßnahmen der FIA manchem Hersteller Kopfzerbrechen bereiten. Kritisiert wird hierbei, dass aus Kostengründen die Technologie drastisch beschnitten wird, womit den Konzernen ihre technische Präsentationsbühne abhanden kommt.