Mit Pedro de la Rosa ist eines der zwei Cockpits von HRT für nächstes Jahr besetzt, die offene Frage ist, wer das zweite bekommt. Da mit Thesan Capital ein spanischer Besitzer über dem Rennstall steht, wäre es möglich, eine rein spanische Fahrerlösung zu haben. Diesbezüglich böte sich Dani Clos an, der vorige Woche in Abu Dhabi auch für HRT getestet hat. "Ich hoffe, lieber früher als später in die Formel 1 zu kommen. Ich würde gerne dort fahren. Das ist der Traum eines jeden Fahrers, dafür kämpfe und arbeite ich", erklärte Clos gegenüber Motorsport-Magazin.com.
Als Mischung wäre das Duo De la Rosa und Clos für HRT durchaus nützlich, dort der erfahrene Pilot mit viel Wissen, da der junge Fahrer, der von seinem Teamkollegen viel lernen könnte. Aber es gibt auch noch andere Varianten, so würde Tonio Liuzzi dem Team gerne erhalten bleiben und er betonte in Abu Dhabi, dass er einen Vertrag für 2012 hat. "Als wir begannen, wussten wir, dass es nicht nur über ein Jahr gehen könnte, wenn wir uns verbessern wollen. Das Team holte mich, um bei der Entwicklung zu helfen und Erfahrung mitzubringen und ich denke, es läuft alles gut und es sieht positiv für die Zukunft aus", sagte der Italiener.
Bliebe noch die Variante Red Bull, die dieses Jahr bereits mit Daniel Ricciardo durchexerziert wurde. Der Australier erhielt durch eine Kooperation zwischen HRT und Red Bull Mitte der Saison ein Stammcockpit, um seine Entwicklung als Fahrer voranzutreiben. Allerdings lief dieser Deal wohl nur für dieses Jahr und ob es nächstes Jahr weitergeht, ist noch offen. Sollte es so kommen, könnte statt Ricciardo Jean-Eric Vergne das Aufbau-Cockpit bekommen, während Ricciardo zu Toro Rosso aufrückt. So gesehen ist vieles möglich, oder wie Clos meinte: "Es gibt viele Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Fahrer es in die Formel 1 schafft oder nicht." Clos würde sich vorerst auch mit der Rolle als Tester zufrieden geben.

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