Als Sicherheits-Risiko hatte Jarno Trulli vorige Woche einen Einsatz des verstellbaren Heckflügels (DRS) in Monaco bezeichnet. Zudem verwies er darauf, dass die Geraden dort zu kurz seien, um einen Vorteil zu haben. Sein Team Lotus Teamkollege Heikki Kovalainen stimmte dieser Ansicht nun zu. "Mit den ganzen potentiellen Konsequenzen, die das in Monaco hätte, will man dort keinen Defekt und man will die ganze Aufmerksamkeit nur der Strecke widmen. Ich denke, es [ein Verbot] würde Sinn machen", meinte der Finne laut ITV.
Auf der anderen Seite gab er aber zu, dass der verstellbare Heckflügel unter den vielen Regeländerungen der vergangenen Jahre wohl eine der besten Ideen war. Dem stimmte auch Nico Rosberg zu, der am Wochenende beim DTM-Auftakt in Hockenheim sagte, das System sei "vielleicht eine der besten Ideen überhaupt, um den Sport interessanter zu machen." Dem Deutschen dürfte gefallen, dass das DRS bei Mercedes wohl eines der besten in der Formel 1 ist, wenn es ungestört funktioniert. "Wenn es funktioniert wie in China, dann ist unser System sehr gut", meinte auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

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