Boxenstopps ohne Ende, Überholmanöver en masse, DRS-Zonen und Co. - die Formel 1 hat es in der Saison 2011 in sich. Dabei ist es manchmal kompliziert, noch den Überblick zu behalten. Selbst einige F1-Piloten gaben zu, nicht permanent im Bilde über das Geschehen zu sein. Wie soll es dann erst dem interessierten Zuschauer ergehen?

Motorsport-Magazin.com hat sich damit auseinandergesetzt und die Frage gestellt: "Ist die Formel 1 im Jahr 2011 zu verwirrend?" Die Meinungen der User gehen auseinander. "Je mehr Action, desto besser", fanden 54 Prozent der Wähler. Action wird reichlich geboten, doch mit diesem Umstand taucht ein weiteres Problem auf. 39 Prozent der Befragten denken, dass die Formel 1 in dieser Saison zu künstlich ist.

Zu künstlich? Dafür gibt es mit Sicherheit Argumente. Wie nie zuvor sind die Piloten während eines Überholmanövers damit beschäftigt, diverse Knöpfe und Schalter am Lenkrad zu betätigen - statt einfach das Gaspedal durchzudrücken. KERS und der verstellbare Heckflügel haben das Überholen während eines Rennes in eine neue Dimension gehoben - das gefällt offenbar nicht jedem. Gleichzeitig fanden nur sieben Prozent der Wähler, dass man dem Geschehen wirklich kaum noch folgen kann.