Seit gestern ist das neue F1-Spiel auf dem Markt. Keiner kann dem Spiel widerstehen, so auch nicht sieben Deutsche, ein Schweizer und ein Österreicher. Jeder von ihnen will der Erste sein, der das Spiel in den Händen hält bzw. auf der Play-Station spielt. Michael wartete bis die Dunkelheit hereinbrach ehe er sich zum Spiele-Verkäufer seines Vertrauens aufmachte. Letzterer gewährte ihm bereits vor Ort einen kurzen Blick auf das Spiel.

Michael machte sich im Dunkeln zum Spiele-Verkäufer seines Vertrauens auf, Foto: Sutton
Michael machte sich im Dunkeln zum Spiele-Verkäufer seines Vertrauens auf, Foto: Sutton

"Es hat heute echt Spaß gemacht, selbst im Dunkeln. Ich war schon gespannt wie es sein wird und ich muss sagen, dass ich es liebe", verriet Michael. Im Gegensatz zu Michael hatten sich Sebastian und Christian das Spiel auf dem Schwarzmarkt besorgt und dafür eine Menge Kohle liegen gelassen. Auf ihrem Weg ins Hotel bemerkten sie nicht, dass sie von Spiele-Undercover-Agenten verfolgt wurden. Diese stellten Sebastian und Christian zur Rede, doch Sebastian stritt alles ab.

"Illegal waren wir nie", betonte er. "Das ist eine harte Aussage, aber jeder hat seine eigene Ansicht." Doch die Agenten ließen sich nicht in die Irre führen und buchteten die Beiden ein. Sebastian blieb allerdings auch hinter schwedischen Gardinen gelassen. "Ich bin guter Dinge. Das gehört dazu und gibt den Extrakick und die Herausforderung", meinte er. Doch Christian wusste, um wieder aus dem Knast zu kommen, müssten sie "auf etwas Verrücktes hoffen". Nicht viel besser erging es Adrian bei seiner Besorgung des neuen F1-Spiels.

Sutil wollte auch das neue F1-Spiel ausprobieren, Foto: Koch Media
Sutil wollte auch das neue F1-Spiel ausprobieren, Foto: Koch Media

Um sich den Knast zu ersparen, begab er sich mit einem Taxi in die Shopping-Meile Singapurs, um das F1-Spiel ehrlich zu erwerben. "Ich habe leider einen Fehler gemacht", musste er sich eingestehen. Nicht nur, dass der Taxifahrer langsamer als eine Schnecke war, musste dieser auch noch zum Tanken halten. "Das ist enttäuschend, denn ich musste stoppen und konnte somit keinen Run mehr machen", erzählte Sutil und machte sich ohne Ausbeute zu Fuß auf den Heimweg. Sein Kumpel Nick war einer der Glückspilze, der rechtzeitig im Kaufhaus war, um sich das Spiel zu besorgen.

Im Hotel angekommen, ging es für ihn auf dem schnellsten Weg zur Play-Station. Doch als er den Stecker in die Streckdose stecken wollte, ging plötzlich das Licht aus - Stromausfall in ganz Singapur! Sofort rief er den Stromanbieter vom Handy aus an, der ihm versicherte, dass man alles versuche, um den Strom wieder zum Laufen zu bringen. "Deswegen ist die Hoffnung groß", sagte Nick. "Leider dauern manche Sachen etwas länger. Dann muss man überlegen, was soll man alles machen?" Hulk war angesichts des Stromausfalls fassungslos: "Dafür gibt es keine anderen Worte."

Während Hulk wie Nick auf die Versprechungen vertraute, machte sich Nico selbst daran, den Strom wieder zum Gehen zu bringen - musste aber schnell kapitulieren. Ihm war klar, dass er erst das Handbuch "Stromanstellen für Dummies" lesen musste. "Ich werde über Nacht die Daten studieren", so Nico. Sebastien hatte hingegen ein weit größeres Problem: nicht nur, dass er durch den Stromausfall nicht zum Play-Station spielen kam, er hatte auch noch wahnsinnige Angst allein im Dunkeln. "Ich habe heute viel geschwitzt", verriet er.