
Rund 40 Jahre ist es her, als Jochen Rindt im Training zum Formel 1 Grand Prix in Monza tödlich verunglückte. In der Galerie Westlicht in Wien erinnert nun eine Fotoausstellung an den Deutschen, der mit österreichischer Lizenz Weltmeister wurde. Rund 140 Fotos sind bei der Ausstellung zu sehen und sie zeigen, wie Rindt von einem Außenseiter zu einer prägenden Figur im Motorsport wurde.
Geboren wurde Rindt am 18. April 1942 in Mainz. Nachdem seine Eltern bei einem Fliegerangriff im Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen waren, wuchs er bei seinen Großeltern in Graz auf. Dort kam er auch erstmals mit dem Motorsport in Berührung, dem er sich später immer mehr widmete. Sein Formel-1-Debüt gab er 1964 in Zeltweg, seinen ersten Sieg in der Königsklasse feierte er 1969 in Watkins Glen. 1970 sollte er schließlich Weltmeister werden, aufgrund seines vorzeitigen Todes konnte er aber nur mehr posthum geehrt werden.
Zur Eröffnung der Ausstellung in Wien werden unter anderem Rindts Witwe Nina und sein ehemaliger Konkurrent Jacky Ickx erwartet. Am Eröffnungsabend wird es zudem den Lotus 49 zu sehen geben, mit dem Rindt 1970 in Monaco gewann. Auch der Lotus 69, mit dem er sein letztes Rennen in der Formel 2 bestritt wird gezeigt. Die Ausstellung läuft vom 3. bis 26. September.

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