Der Freitag ist wichtig - Silverstone-Chefs gegen Zweitages-Wochenenden
Richard Phillips und Neil England können als Verantwortliche in Silverstone Adam Parrs Idee von Zweitages-Rennwochenenden nicht verstehen.
Falko Schoklitsch
Adam Parrs Idee bekommt etwas Gegenwind, Foto: Sutton
Der Vorschlag von Williams CEO Adam Parr, die Rennwochenenden in Zukunft auf zwei Tage zu verkürzen, wenn der Rennkalender noch voller werden sollte, kommt nicht besonders gut an. Bereits am Freitag hatte Bernie Ecclestone gesagt, dass das Dreitages-Format funktioniere und es keinen Grund gebe, daran etwas zu ändern. Und auch bei den Strecken-Verantwortlichen von Silverstone kommt Parrs Vorschlag nicht besonders gut an.
So meinte etwa Silverstone Managing Direktor Richard Phillips laut Mirror: "Der Freitag in Silverstone ist groß. Wenn wir den verlieren, würde das die Zahl der Leute minimieren, die kommen um zu bleiben." Auch Silverstone-Vorstand Neil England konnte Parrs Idee nicht ganz nachvollziehen: "Einen Tag wegzunehmen, scheint mir Wahnsinn zu sein. Wir hatten voriges Jahr 80.000 Leute am Freitag, warum sollte das jemand zerstören wollen?"
diese Formel 1 Nachricht