eSports

VLN 2020: Live-Stream zum 2. eSports-Lauf auf der Nordschleife

Die virtuelle VLN bestreitet heute den 2. Saisonlauf. Das Sim-Race mit zahlreichen Profi-Rennfahrern und Pro-Gamern im kostenlosen Live-Stream anschauen.
von Daniel Geradtz

Nachdem die digitale Nordschleifen-Saison vor zwei Wochen gestartet ist, steht nun das zweite Rennen der Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO auf dem Programm. Es wird am heutigen Samstag, 04. April um 13:00 Uhr gestartet und geht über eine Distanz von drei Stunden.

Auf Motorsport-Magazin.com könnt ihr den gesamten Live-Stream kostenlos und mit durchgängig deutschem Kommentar verfolgen.

Die Vorberichterstattung beginnt bereits um 11:00 Uhr mit einem Talk der Kommentatoren Patrick Simon und Olli Martini. Von 12:30 bis 12:55 Uhr steht das Qualifying der SP9-Klasse auf dem Stream-Plan. Im Anschluss an das Rennende um 16:00 Uhr folgen Sieger-Interviews.

Sim-Racing bei Motorsport-Magazin.com

Ein weiteres Simracing-Highlight auf der virtuellen Nürburgring-Nordschleife wartet anschließend am Samstagabend: Um 19:30 Uhr gibt der neue Motorsport-Magazin.com BMW 235i Cup by virtualracing.org sein Renndebüt. Das Rennen wird live auf dem YouTube-Channel von Motorsport-Magazin.com gestreamt.

VLN: Vier DTM-Champions am Start

Das VLN-Teilnehmerfeld bestehend aus 60 Autos ist erneut gespickt mit hochkarätigen Namen aus dem Sim-Racing und dem realen Motorsport. Es werden unter anderem die vier DTM-Champions Mike Rockenfeller (Phoenix Racing eSport), Timo Scheider (Team Nürburgring), Bruno Spengler (Team BMW Bank) und Martin Tomczyk (BMW Team Green Hell) an dem virtuellen Rennen teilnehmen. Ebenfalls mit dabei sind die Nordschleifen-Spezialisten Nico Menzel (Ringfiziert Simracing powered by Nürburgring eSports) und Marc Basseng (VRS Coanda Simsport) .

Pro-Gamer haben aktuell einen Erfahrungsvorsprung

"Ich trainiere jeden Tag, aber der Rückstand auf die Simracer ist noch groß", sagt Basseng auf der Homepage der Nürburgring Langstrecken Meisterschaft (vormals VLN). "Mit 41 fängt man noch mal von vorne an, um annähernd die Pace mit zu gehen. Wer hätte das gedacht? Aber ich stelle mich gerne der Herausforderung. Es wird spannend zu sehen, wer am Ende vorne ist", so der 18-malige Teilnehmer des 24 Stunden-Rennens auf dem Nürburgring.

Pro-Gamer Marius Golombeck, der den Saisonauftakt in der TCR-Klasse gewonnen hat, fürchtet, im Saisonverlauf seinen Erfahrungsvorsprung einbüßen zu müssen. "Ich bin sehr gespannt, wie sich die realen Rennfahrer in unserer Klasse dieses Mal schlagen werden", sagt Fahrer aus dem CoRe-Team.

"Im Moment sind wir Simracer sicher noch etwas im Vorteil, aber wenn die sich erst einmal eingewöhnt haben, dann sind erfahrene Nordschleifen-Asse wie Achim und Jürgen Nett bestimmt bald vorne mit dabei. Ich freue mich, dass die Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie jetzt richtig durchstartet und wir mit unserem Team dabei sein können. Diese Aufmerksamkeit hat die Simracing-Szene schon lange verdient."

Wegen der anhaltenden Corona-Krise hat die VLN ihre ersten drei Saisonrennen abgesagt. Zudem wurde das sechste Saisonrennen auf Anfang November verschoben, um Platz für das 24-Stunden-Rennen zu schaffen. Der Langstrecken-Klassiker in der Eifel soll nach aktuellem Stand vom 24. bis 27. September ausgetragen werden.


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