eSports

Simracing: Das letzte eSports-Wochenende im Überblick

Formel-1-Comeback von Nico Hülkenberg, Renault gewinnt - das zweite Simracing-Wochenende der Pause hatte wieder viel zu bieten. Die Events im Überblick.
von Markus Steinrisser

Motorsport-Magazin.com - Keine Formel 1, und noch schlimmer, kein Motorsport - doch die durch die vielen Absagen hinterlassene Kalenderlücke wurde in der virtuellen Welt mit Simracing schnell aufgefüllt. Auch am eigentlichen Bahrain-Wochenende gab es gleich mehrere eSports-Events mit vollen Starterfeldern und großen Namen, wie etwa Ex-F1-Pilot Nico Hülkenberg, der sein Comeback gab.

Dabei etwas den Überblick verloren? Keine Sorge, Motorsport-Magazin.com hat das Wochenende verfolgt und gibt einen Überblick der F1-Ersatz-Events.

Die Formel-1-Ersatz-Events des Bahrain-Wochenendes

Los ging es schon am Samstag mit dem zweiten 'All-Star Esports Battle', ausgetragen mit der Simulation rFactor 2. Gefahren wurde diesmal nicht mit Formel-1-Autos, sondern mit kleinen Formel-4-Autos, auf dem Grand-Prix-Kurs von Indianapolis. Ein angepasstes Rennformat mit Gruppenphase sorgte für Spannung, das Feld wuchs noch einmal um einige Profis an.

Heraus stach dabei Nico Hülkenberg - der Ex-F1-Pilot feierte sein großes Simracing-Debüt. Unter seinen Gegnern waren auch F1-Erfahrene wie Stoffel Vandoorne. Nur Max Verstappen musste seine Teilnahme kurzfristig absagen. Den Sieg holte sich Rudy van Buren, Profi-Simracer und gleichzeitig McLaren-Simulator-Pilot.

Am Sonntag folgten gleich zwei Bahrain-Ersatz-Events, beide mit dem offiziellen F1-Videospiel F1 2019. Der Abend begann mit dem 'not the Bahrain GP', ausgerichtet von Veloce Esports, und im Anschluss folgte das offizielle virtuelle Ersatz-Rennen der Formel 1. Beide Rennen präsentierten ähnliche Starterfelder, dabei waren unter anderem Nico Hülkenberg, Lando Norris, Nicholas Latifi, und sogar der Ex-F1-Pilot Johnny Herbert.

Das von Veloce ausgetragene Event setzte sich aus zwei Rennen zusammen - Rennen eins ging an den Alfa-Romeo-eSports-Profi Daniel Bereznay, Rennen zwei gewann der bei Toro Rosso beschäftigte Cem Bolukbasi. Nicholas Latifi - für ihn war es gewissermaßen das F1-Debüt - war als Fünfter bester Profi.

Im gleich im Anschluss stattfindenden offiziellen F1-Event konnte sich dann endlich ein Profi-Rennfahrer durchsetzen. Renault-Junior und F2-Pilot Guanyu Zhou gewann vor Mercedes-Tester und Formel-E-Pilot Stoffel Vandoorne, der in einem späten Duell den österreichische BMW-Werksfahrer Philipp Eng schlug. Das Rennen bot eine dramatische Startphase, mit einem Hülkenberg-Crash und einem übereifrig abkürzenden Johnny Herbert. Im Finish sorgten auch Lando Norris und Simracing-Youtuber Jimmy Broadbent mit einem harten Duell um Platz vier für Action, nachdem sie von ganz hinten hatten starten müssen.

Die virtuelle Simracing-Action wird mangels realem Rennbetrieb auch an den nächsten Wochenenden weitergehen. Motorsport-Magazin.com wird hier vor jedem Wochenende einen kurzen Überblick über die kommenden Veranstaltungen liefern.


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