eSports

Sim Racing: Erfolgreicher Samstag für BMW-Werksfahrer

Spengler bei BMW-Dreifachsieg bei virtuellem IMSA-Rennen in Sebring vorne. Eng und Günther im Finale des All-Star eSports Battle.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Gleich drei hochkarätig besetzte Sim-Racing-Events gingen am Samstag über die Bühne. Neben dem All-Star eSports Battle waren das ein von der NLS organisiertes 4-Stunden-Rennen auf der Nordschleife und das Sebring Super Saturday-Event der IMSA. Prominent bei all diesen Veranstaltungen vertreten war BMW in Form von insgesamt zehn Profi-Piloten, die sich auf die drei Rennen verteilten.

BMW-Dreifachsieg in Sebring

In einem außergewöhnlich stark besetzten GTE-Feld, mit zahlreichen Piloten aus der echten IMSA-Serie aber auch aus anderen Top-Rennserien, wie Joao Barbosa, Antonio Felix da Costa, Felipe Nasr und Mirko Bortolotti ging das virtuelle Ersatzevent des verschobenen 12-Stunden-Rennens in der Rennsimulation iRacing über die Bühne. Dabei gab es einen Dreifachsieg für BMW-Werkspiloten. Den Rennsieg sicherte sich Ex-DTM-Fahrer Bruno Spengler, der für dieses Jahr in die IMSA gewechselt ist, dicht gefolgt von Nicky Catsburg und dem erfahrenen Langstreckenpiloten Jesse Krohn.

Bruno Spengler sagte zu seinem Sieg: „Ich hatte tatsächlich Gänsehaut, als ich über die Ziellinie gefahren bin. Ich freue mich riesig über den Sieg, denn das Rennen war wirklich hart. Nicky war sehr schnell und hat mich die ganze Zeit unter Druck gesetzt. Generell muss ich sagen, dass Sim-Racing wirklich sehr fordernd ist."

Doch nicht nur im virtuellen Sebring waren BMW-Piloten unterwegs. Auch beim All-Star eSports Battle, das am Samstag über die Bühne ging, waren mit Maximilian Günther und Philipp Eng zwei von ihnen vertreten. Die zweite Ausgabe dieses Rennevents nach der Premiere am letzten Sonntag wurde auf dem Rundkurs von Indianapolis ausgefahren. Im Feld der 60 Teilnehmer, darunter 40 Pro-Fahrer und 20 Sim-Racer, erreichten Günther und Eng mit den Positionen 3 und 5 im Qualifikationsrennen immerhin das Finale. Günther beendete den Finallauf auf Platz 10, während Eng nach einer Strafe aus den Top-10 rutschte und das Event auf Rang 13 beendete.

Beim dritten Event des Samstags, dem 4-Stunden-Rennen der NLS auf der Nordschleife, erreichte das Duo Martin Tomczyk und Jens Klingmann in einem 59-Teams starken Feld die 12. Position. Die beiden BMW-Junioren Dan Harper und Neil Verhagen belegten Rang 17.


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