eSports

Simracing Finale beim Race of Champions in Mexiko City

Zum zweiten Mal findet beim Race of Champions auch ein Wettkampf in der Simracing Disziplin statt. Titelverteidiger Enzo Bonito startet im Real-Wettbewerb.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Nach der Premiere des eSport-Race of Champions im vergangenen Jahr, das aufgrund der Kurzfristigkeit als Einladungsevent stattfand, gab es in diesem Jahr ein offenes Turnier, um die Teilnehmer für das Finale im Rahmen des alljährlichen Race of Champions zu ermitteln, das in diesem Jahr in Mexiko City ausgerichtet wird.

Dabei qualifizierten sich einige der besten Simracer der Welt für das Event, das im 2018 vom Italiener Enzo Bonito gewonnen wurde. In diesem Jahr steht Bonito als einer der Fahrer für das Hauptevent des realen Race of Champions fest, während der Sieger des eROC gemeinsam mit ihm in der Nationenwertung kämpfen darf, während es im Einzelwettkampf ein direktes Duell gegen den Titelverteidiger geben wird.

Zu den Favoriten beim eROC 2019 zählen Brendon Leigh, der 2017 die Formel 1 eSport Series für sich entscheiden konnte und im vergangenen Jahr Vize-Meister beim eROC war, James Baldwin, Sebastian Job und Nils Naujoks. Job ergatterte seine Finalteilnahme als Sieger der Qualifikationsrunde des eROC im Finale der 32 besten Piloten aus den Vorrunden.

Baldwin hingegen sicherte sich seinen Platz bei einem Einladungsevent des eROC im Dezember, bei dem er 15 weitere eSport-Champions aus allen Formen des virtuellen Motorsports schlagen konnte. Als Wildcard-Teilnehmer komplettiert Naujoks das eROC-Finale, der in der Qualifikationsrunde bereits eine gute Leistung zeigte und zusätzlich wegen seiner beeindruckenden Karriere im Simracing, darunter fünf ESL Pro Series Titel ausgewählt wurde.

Wie schon bei der Premiere besteht das eSports-Race of Champions aus einem virtuellen und einem realen Teil. Für den realen Teil bekommen die Simracer dafür ein ROC Academy Training von Stunt Legende Terry Grant. Bei der gewerteten Runde geht es nicht nur um Zeit, denn die Jury aus Spitzenfahrern bewertet eine Reihe von Kriterien wie Positionierung und Fahrzeugkontrolle.

Im vergangenen Jahr konnte das Simracing-Team beim Nationencup für eine Überraschung sorgen, als Rudy van Buren gleich zwei Läufe gegen Lando Norris und Joel Eriksson für sich entscheiden konnte und die nächste Runde erreichte.


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