Zum zweiten Mal in Folge musste der zweifache DTM-Champion Timo Scheider ein DTM-Rennen aus einer nicht sehr aussichtsreichen Position in Angriff nehmen. Und auch wenn seine Aufholjagd nicht so weit vorne endete, wie jene von Martin Tomczyk, war Scheider nach dem Rennen zufrieden - denn der Speed stimmte.

"Wenn man das Gesamtergebnis betrachtet, müssen wir mit dem Ausgang des Rennens zufrieden sein. Von Startplatz 10 auf 5 nach vorne zu fahren, das ist eine gute Leistung", meinte Scheider im Gespräch mit der ARD. Schon in der ersten Runde machte Scheider die ersten Positionen gut: "Ich bin gut durch die ersten beiden Kurven gekommen. Viele haben sich für die Innenseite entschieden, ich bin außen geblieben, das war richtig."

Noch wichtiger war die Performance. "Ich bin sehr zufrieden, auch wenn das Überholen schwierig war. Dafür waren die Stopps gut und wir konnten so nach vorne kommen. Die Pace ist wieder da, hier im Rennen bin ich die selben Zeiten gefahren, wie die Spitze."

Sein 100. DTM-Rennen forderte den mehrfachen Rennsieger trotzdem enorm. "Es war schon sehr warm und ich habe die ganze Zeit nur dreckige Luft abbekommen. Aber ich habe es überlegt - nun bin ich 100 Rennen dabei und immer noch da."