Nicht nur mit Blick auf seine Finanzierung ruft der Umbau des Nürburgring-Areals auch Kritik hervor. So brachte eine Fußgängerunterführung unter der Start-/Ziel-Geraden nicht nur ein komfortables Erreichen des Infields mit sich, sondern auch eine deutliche Bodenwelle bei der Zufahrt auf die Mercedes-Arena. Ein Ärgernis nicht nur für die Piloten der Rahmenserien der DTM. "Wir bremsen später als die Porsche-Fahrer. Die Bodenwelle liegt deshalb vor unserem Bremspunkt", dämpft Jamie Green zwar die Befürchtungen.
Markenkollege Gary Paffett sieht im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com dennoch mögliche Probleme auch auf die DTM-Fahrer zukommen: "Es ist eine ziemlich große Bodenwelle, die solange keine Probleme verursacht, wie man normal fährt. Möglicherweise macht sie aber beim Überholen Schwierigkeiten, denn das Fahrzeug wird etwas unruhig." Während so mancher Pilot die ohnehin wenigen Überholmöglichkeiten auf dem Nürburgring weiter begrenzt sieht, befürchtet Alexandre Prémat auch am Start Probleme.
Eine deutliche Forderung stellt Martin Tomczyk mit Blick auf das rund 15 Meter vor der Anbremsphase liegende Hindernis: "Die Bodenwelle muss beseitigt werden. Es ist klar, dass das nicht bis morgen geht, aber für die folgenden Rennen muss sie weg. Viele andere Serien haben die Bodenwelle mitten im Bremspunkt. Das ist nicht förderlich - auch nicht für unseren Unterboden an den DTM-Fahrzeugen."

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