"Die Dinge hätten für mich besser laufen können", erklärte Christian Bakkerud und sprach damit den missglückten Boxenstopp an, der ihm am Ende ein besseres Resultat in Hockenheim kostete. Der Geschwindigkeitsbegrenzer wurde statt 80 km/h auf fälschlicherweise 81 km/h eingestellt. Die Folge: Bakkerud fuhr zu schnell durch die Boxengasse und kassierte prompt eine Durchfahrtsstrafe.

"Ich habe keinen Fehler gemacht. Der Begrenzer war falsch eingestellt, trotzdem wurde ich bestraft. Ich musste langsam durch die Boxengasse fahren, während die anderen Autos auf der Strecke an mir vorbeizogen. Bis zum Boxenstopp liefen die Dinge eigentlich ganz gut für mich", erzählte der Däne. Trotz eines der ältesten Fahrzeuge im Feld konnte der Pilot vom Team Kolles mit den schnelleren Vorjahreswagen mithalten.

"Das Auto hat sehr gut funktioniert. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht. Ich war in der Lage auf die schnelleren Autos Druck auszuüben, aber trotzdem gibt es noch einige Dinge zu tun - sowohl was das Auto, als auch die Reifen betrifft", meinte Bakkerud. Beim nächsten Rennen auf dem Lausitzring will der Däne wieder angreifen. "Ich freue mich schon sehr auf das Rennen. Ich kenne die Strecke und mag sie sehr. Danach ist das 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Ich kann es kaum noch abwarten", verriet Bakkerud.