Egal in welches Gefährt sich Timo Scheider setzt - meistens macht er eine richtig gute Figur. Beim Kampf der B-Promis bei der von Stefan Raab initiierten Wok-WM in Winterberg erreichte der DTM-Champion im Qualifying der 4er-Woks die beste Weite. Über eine 40 Meter lange Schanze ging es mit der Reispfanne unter dem Allerwertesten hinein in ein Wasserbecken.

Bei seiner Premiere musste Scheider direkt als Erster an den Start. "Ich weiß nicht, ob es ein Vorteil ist, als Erster zu starten, ich bin schließlich ein Neuling", rätselte der Audi-Pilot vor dem Absprung. Etwas Respekt war deutlich zu erkennen: "Hätte ich vorher gewusst, dass es so steil ist, hätte ich mir das nochmal überlegt. Aber das ist schon geil und ein bisschen bekloppt muss man ja sein. Hauptsache ich tauche nachher wieder auf."

Timo Scheider ist ein echtes Multi-Talent, Foto: DTM
Timo Scheider ist ein echtes Multi-Talent, Foto: DTM

Die Ziele waren dagegen alles andere als klar erkennbar. "Ich will so weit springen, dass wir morgen die optimale Startposition haben. Wir haben den Wettergott kontaktiert und werden dann fahren, wenn es gerade nicht schneit", hielt sich Scheider, der am Samstag unter anderem zusammen mit Cora Schumacher in den Eiskanal gehen wird, alle Optionen offen.

Sein Können stellte Scheider jedoch schon heute unter Beweis, sogar sehr eindrucksvoll. Obwohl es in der DTM nicht gerade ein Vorteil ist, als Erster auf die Strecke zu müssen, überzeugte der 30-Jährige mit einer guten Technik und einer Weite von 12,34 Meter. Die folgenden neun Teilnehmer konnten seine Weite nicht überbieten, am Ende kamen ihm Patrick Nuo und Sven Hannawald mit 11,70 respektive 11,11 Meter am nächsten.

Nach dem perfekten Sprung ins kalte Wasser wird der McFit-Wok mit Timo Scheider, Cora Schumacher, Erik Zabel und Alida Kurras als Letzter an den Start gehen. Ob es für Scheider und seine drei Kollegen auch im Wettkampf zu einer Spitzenposition reicht, zeigt der Fernsehsender ProSieben ab 20:15 Uhr.