Was braucht es um zur Pole Position zu fahren? Die perfekte Runde, ist ja klar. Und genau dafür hat Bernd Schneider ein wenig gefehlt, als es auf dem Norisring um die besten Startplätze ging. Allerdings war nur eine einzige Stelle daran schuld. "Geharkt hat es bei mir nur am Dutzendteich in der Kurve, aber nicht bei meinem Auto, sondern bei mir selber", meinte Schneider nachdem er den zweiten Startplatz geholt hatte. Ganz so schlimm war der Turn im Endeffekt dann aber doch nicht für ihn: "Im Qualifying ist es dann besser geworden und beim letzten Run war es fast OK, aber ganz perfekt war es noch nicht." So kommen eben zweite Startplätze zusammen.
Allgemein war das Qualifying für Schneider kein einfaches. Das hing auch wieder mit der besonderen Beschaffenheit des Nürnberger Kurses zusammen. Schneider meinte: "Hier am Norisring geht´s relativ eng zur Sache und man ist schnell einmal ausgeschieden, ohne dass man zu langsam war. Sondern vielleicht weil man die neuen Reifen nicht im richtigen Moment drauf hatte, weil man dachte, es geht noch mit angefahrenen." Deswegen wäre die Anspannung für ihn auch recht groß gewesen, sagte Schneider weiter. Mit Platz zwei war er dann auch recht zufrieden.
Mit diesem guten Startplatz ist sein Ziel für das Rennen eindeutig: "Natürlich will ich gewinnen, das ist ja ganz klar. Wenn man als Rennfahrer zum Norisring kommt und so ein gutes Auto hat, dann will man natürlich auch gewinnen. Jetzt will ich aber morgen erst einmal einen guten Start haben und sehen, wie sich das Rennen entwickelt und was die Konkurrenz macht." Der wichtigste Konkurrent ist momentan Tom Kristensen, der nur vier Punkte Rückstand auf Schneider in der Meisterschaft hat. Allerdings wird der Däne morgen fünf Plätze hinter Schneider ins Rennen gehen. Fast perfekt.

diese DTM Nachricht