Mika Häkkinen hat ja klar gemacht - in dieser Saison möchte er auf den DTM-Titel losgehen. Nachdem es am Samstag im Qualifying nicht besonders gut lief, war Mika nach seinem vierten Platz im Rennen schon deutlich zufriedener. "Und wenn das Rennen noch ein bisschen länger gegangen wäre, hätte ich vielleicht auch noch aufs Podium kommen können", meinte er im Gespräch mit motorsport-magazin.com.

Nach dem Qualifying waren Sie nicht besonders glücklich - und jetzt nach dem Rennen?

Mika Häkkinen: Der siebte Platz im Qualifying war natürlich enttäuschend, auch wenn das Teamergebnis insgesamt sehr gut war. Heute habe ich als Vierter fünf Punkte geholt - es hätte sicher noch besser sein können, aber es hätte auch viel schlechter kommen können. Ich bin sehr optimistisch, es ist noch eine lange Saison und diese fünf Punkte heute waren sehr wichtig.

War das Auto dann im Rennen auch besser?

Mika Häkkinen: Ja, ich war mit der Performance dann wesentlich zufriedener, habe mich im Auto wohl gefühlt...

Was hatten Sie nach dem Samstag verändert?

Mika Häkkinen: Wir haben die Kupplung und die Bremsen gewechselt - und auf einmal war die Performance wieder da. Also hat irgendetwas davon wahrscheinlich eine Rolle gespielt. Ich kann das jetzt nicht mit 110prozentiger Sicherheit bestätigen, aber irgendwas da muss es ja wohl gewesen sein. Die Teile werden jetzt im Werk genau untersucht, um festzustellen, was da los war... Ich kann auch nicht gezielt sagen, da oder dort lag das Problem, aber wir werden sehen, was da jetzt rauskommt...

Wie war der Zweikampf mit Heinz-Harald Frentzen am Ende?

Mika Häkkinen: Wenn das Rennen noch ein bisschen länger gewesen wäre, hätte ich wohl eine Chance gehabt. Mein Pech war, dass ich durch den Zweikampf mit Margaritis doch einiges an Zeit auf ihn verloren hatte. Wenn ich von Anfang an näher dran gewesen wäre, dann hätte das anders ausgesehen. Aber so ist das nun mal... Und ich freue mich jetzt schon auf den Lausitzring. Wenn ich da im Qualifying ein bisschen weiter vorne stehe, dann kann ich hoffentlich auch um den Sieg mitkämpfen.