Mathias Lauda war von seinem ersten DTM-Auftritt ziemlich beeindruckt: "Die Kulisse, die vielen Zuschauer, zum ersten Mal werde ich wirklich um Autogramme gefragt", meinte der Österreicher gegenüber motorsport-magazin.com, "man muss Fotos machen, Interviews geben, auf Pressekonferenzen gehen - das war wirklich toll und es ist auch alles sehr gut organisiert."
Nur am Start ging für den Debütanten einiges schief: "Ich bin da viel zu spät weggekommen, weil ich die Ampel nicht sehen konnte, der Flügel von Alesis Auto vor mir hat genau die Sicht auf die Ampel verdeckt. Ich habe noch die Ampel gesucht, da sind plötzlich alle losgefahren, so war ich gleich mal Letzter. In Zukunft muss das Team mir dann den Start ansagen - oder ich muss mich ein bisschen anders hinstellen. Ich habe da gar nicht drauf geachtet, weil ich das nicht kannte. Im Formel-Auto passiert das nicht. Das war blöd, aber ich habe gleich wieder eine Position gut gemacht, dann ist der Jamie Green abgeflogen und ich musste ausweichen und da habe ich hinter den beiden Midlands viel Zeit verloren. Dadurch ist der Abstand nach vorne ziemlich groß geworden. Aber nach dem Boxenstopp war ich ziemlich zufrieden, da konnte ich eine ähnliche Pace gehen wie die Jungs zwischen Platz sieben und neun. Am Lausitzring möchte ich jetzt auf jeden Fall der Beste in einem 04er-Auto sein. Hier hat das nicht ganz geklappt, aber beim nächsten Mal habe ich, glaube ich, gute Chancen."

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