Was sich zuletzt 1995 und 1996 zu ITC-Zeiten präsentierte, feiert in der kommenden Saison sein Comeback: Die DTM in Frankreich. Nachdem mit dem 15.10. auch der letzte zuvor noch offene Termin besetzt ist, bleiben in diesem Jahr Spa-Francorchamps und Istanbul außen vor - während die 150.000-Einwohner-Stadt Le Mans im Nordwesten Frankreichs eine weitere prominente Rennserie begrüßen darf.

Dabei zeigt sich die für ihre Langstreckenrennen nicht gänzlich unbekannte Stadt, mit Hilfe derer die ITR die Präsenz und Beliebtheit der DTM ergänzend zu Brands Hatch und Barcelona in Europa zu erweitern gedenkt, gastfreundlich und hat für jede Rennserie die passende Strecke parat: Während für das 24-Stunden-Automobilrennen die auch reguläre Verkehrsstraßen einbeziehende Langversion der Strecke genutzt wird, gastiert die DTM auf der Kurzversion namens "Circuit Bugatti", die alljährlich auch das 24-Stunden Motorradrennen sowie den Motorrad-Grand-Prix beheimatet.

Die DTM wird die Boxenanlage nur bei Tag benutzen., Foto: Sutton
Die DTM wird die Boxenanlage nur bei Tag benutzen., Foto: Sutton

Was nicht ausschließt, dass Audi und Mercedes zumindest teilweise auf den eigenen Langstreckenspuren wandeln dürfen: So umfasst der Circuit Bugatti, der 1967 auch einmalig Austragungsort eines Formel-1-Rennens war, unter anderem die von der Langversion bekannte Start-/Ziel-Gerade inklusive Boxenkomplex, eine Schikane sowie ein weiteres Geradeausstück, über das die bekannte reifenähnliche Fußgängerbrücke führt.

"Exklusiv" offeriert der 4,305 Kilometer lange und bis zu zwölf Meter breite Kurs dem Piloten drei aufeinanderfolgende 180-Grad-Kurven mit differierenden Kurvenradien, eine weitere, von einer Schikane unterbrochene Gerade sowie eine weitläufige, Rechts-Links-Rechts-Kombination. Der Erfahrungsvorteil routinierter 24-Stunden-Piloten dürfte sich damit in Grenzen halten - wofür jedoch zumindest das zu jeder DTM-Trainigssession vorhandene Tageslicht entschädigt...