Auch Wochen nach den ersten Spekulationen um einen möglichen Wechsel Heinz-Harald Frentzens zu Audi darf sich der Mönchengladbacher eines Cockpits bei den Ingolstädtern noch längst nicht sicher sein. War zunächst noch von Gehaltseinbußen die Rede, die Frentzen für einen Audi-Dienstwagen hinnehmen müsse, konkretisiert sich nun der finanzielle Aspekt:

"Wir diskutieren die Möglichkeit, dass Frentzen zu Audi kommt, jedoch besteht noch kein Vertrag", verriet Audi-Motorsport-Pressechef Jürgen Pippig gegenüber unseren britischen Kollegen von Autosport. Doch trotz des vorhandenen Interesses scheint man bei Audi weit entfernt davon zu sein, sich um den zweifachen Podestbesucher des vergangenen Jahres zu reißen.

So scheint Audi nicht gewillt zu sein, Frentzens Gehaltswünsche selbstständig zu finanzieren. "Jeder ist daran interessiert, berühmte Piloten in der DTM zu haben, allerdings brauchen wir einen Sponsor für ihn", führt Pippig aus. Als Alternativkandidaten für die Besetzung des verbleibenden Abt-Audi-Cockpits dürfen Frentzens ehemalige Opel-Weggefährten Timo Scheider und Marcel Fässler gelten.