Nach einem katastrophalen Auftakt am Samstag beim DTM-Rennwochenende in Zandvoort hat sich BMW-Werksfahrer Kelvin van der Linde (Schubert-BMW) eindrucksvoll die Pole für das zweite Rennen gesichert! Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari) startet bei seinem niederländischen Heimspiel erneut aus der ersten Reihe.

Auf das Desaster am Samstag folgte keine 24 Stunden später die passende Antwort: Nach großen technischen Problemen zeigte Kelvin van der Linde im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen, wozu er tatsächlich in der Lage ist: Gestern Letzter, heute Erster der Startaufstellung für das vierte Saisonrennen auf dem 4,259 km langen Dünenkurs in Zandvoort.

Mit seiner schnellsten Runde von 1:32,831 Minuten war "KvdL" sogar noch 0,143 Sekunden schneller als der gestrige Pole-Setter Matteo Cairoli (EFR-Ferrari), der sich mit Startplatz sechs begnügen musste. Dessen Teamkollegen Thierry Vermeulen, der erneut aus der ersten Reihe (1:33,008 Minuten) startet, fehlten 0,177 Sekunden zur Pole.

DTM in Zandvoort: Abt-Lamborghini sorgt für Überraschung

Den dritten Startplatz (1:33,171) sicherte sich Luca Engstler im besten der beiden Lamborghini Temerario GT3 von Abt Sportsline, die beim zweiten DTM-Event auch das beste Quali-Resultat für das Allgäuer Team bedeuten.

Markenkollege Mirko Bortolotti (GRT-Lambo / 1:33,205) und Ben Dörr im Dörr-McLaren (1:33,243) komplettieren die Top-5, in der sich vier verschiedenen Marken platzierten.

Die Bestplatzierten von Manthey-Porsche (Thomas Preining), Lucas Auer (Landgraf-Mercedes-AMG) und Nicki Thiim (Comtoyou-Aston Martin) fuhren auf die Startplätze sieben bis neun.

Strafe: Land-Rookie verliert P4 nachträglich

Wie eng es im zweiten Qualifying zuging, beweist auch die Tatsache, dass Engstler als Dritter der Startaufstellung und Timo Glock (Dörr-McLaren) auf Startplatz 19 lediglich durch 1,039 Sekunden getrennt sind.

Für Aufregung sorgte am Samstagabend noch die späte Disqualifikation von Bastian Buus, der nach einer starken fahrerischen Leistung als Vierter den Sprung auf das Siegerpodium nur knapp verpasst hatte. Sein von Land Motorsport eingesetzter Porsche 911 GT3 R Evo war laut einem Bericht der Technischen Kommissare nach der obligatorischen Nachuntersuchung um 1,5 kg zu leicht.

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