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DTM Hockenheim: Bernd Schneider und Mayländer im Rahmenprogramm

DTM-Rekordchampion Bernd Schneider und Bernd Mayländer starten mit einem speziellen GT3-Mercedes im Rahmen des DTM-Saisonfinales.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Prominente Namen der DTM-Geschichte beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring (06.-08. November 2020): Rekordchampion Bernd Schneider und Bernd Mayländer fahren gemeinsam im Rahmenprogramm. Das Duo teilt sich einen speziellen Mercedes-AMG GT3 in der GTC-Race Rennserie, die in dieser Saison gemeinsam mit der DTM startet.

Die beiden Renn-Veteranen werden zunächst gemeinsam das Goodyear 60 bestreiten, Schneider wird dann am Samstag im GTC Race antreten, Mayländer am darauffolgenden Sonntag. Die Rennen starten jeweils um 11:50 Uhr und werden wie alle Rahmenserien im Livestream auf der offiziellen DTM-Webseite übertragen.

Schneiders und Mayländers Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 31, der zum Space Drive Entwicklungsprojekt der Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG gehört und von HWA Engineering Speed betreut wird, kommt ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe aus.

Der fünffache DTM-Champion Schneider saß bei verschiedenen Tests bereits im Frühjahr dieses Jahres im Space Drive Cockpit des AMG GT3. "Es hat sich viel verändert. Der letzte Stand fühlt sich realistisch an, fast wie mit Lenksäule", sagt er. "Als ich damals rausgefahren bin, wusste ich schon nach einer halben Runde, ich habe Vertrauen zum System und bin mir sicher, Steer-by-Wire ist die Zukunft."

Space Drive! Technologie-Revolution unter der Lupe: (12:19 Min.)

Neben AMG-Markenbotschafter Schneider waren weitere bekannte Rennfahrer wie der frühere ADAC GT Masters-Champion und DTM-Fahrer Maximilian Götz oder der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock im Einsatz, um die Ingenieure mit ihrem Feedback zum Space-Drive-System zu unterstützen. Das System kam in diesem Jahr bereits in Rennen des GTC-Race, ehemals DMV GTC, zum Einsatz.

"Es ist eine Innovation, die der Motorsport braucht, denn im Motorsport wird alles etwas schneller und dynamischer entwickelt", sagt Schneider. "Space Drive hat schon Vorteile auf der Rennstrecke. Wenn man über die Curbs fährt, haben wir die Erfahrung gemacht, das Lenkrad liegt einfach ruhiger in der Hand der Fahrer."

Formel-1-Safety-Car-Fahrer Mayländer nach seinem ersten Test: "Ich sehe ganz klare Vorteile, wenn man mit Space Drive fährt. Man kann einfach präziser fahren. Man kann durch das System neue Innenräume kreieren, man kann damit irgendwann autonom fahren und wir haben den Einsatz im Rennsport. Ich glaube besser erproben kann man so ein System nicht."


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