DTM

DTM, Ekström-Schock: Ich hasse Spitzname Eki wie die Pest!

Wer hätte das gedacht? Mattias Ekström kann seinen langjährigen Spitznamen überhaupt nicht leiden. War es das jetzt mit 'Eki' nach fast 200 DTM-Rennen?
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - 195 Rennen hat Mattias Ekström in der DTM auf dem Buckel - die mit Abstand meisten aller aktuellen Fahrer und die sechstmeisten in der Historie der Tourenwagenserie. 23 Siege, 76 Podestplätze, 21 Pole Positions. Man könnte sagen: Mattias Ekström ist DTM-Geschichte auf zwei Beinen.

Seit seinem DTM-Einstieg im Jahr 2001 begleitet ihn sein Spitzname: Eki. So wird der inzwischen 39-Jährige nicht nur von Medien, sondern auch von anderen Rennfahrern genannt. Alle Fans des unterhaltsamen Schweden müssen jetzt aber mal ganz stark sein, denn: Mattias mag diesen Namen überhaupt nicht!

Was vermutlich kaum jemand wusste, stellte Ekström jetzt in der Hauszeitschrift seines Abt-Teams klar. Eki, pardon, Ekström im Klartext: "Mein Papa sagt 'Tias'. Das ist auch der einzige Spitzname, den ich mag. 'Eki' hasse ich zum Beispiel wie die Pest!"

Wie Ekström zuhause genannt wird, verriet er im gleichen Atemzug: "Heidi nennt mich Mattias, komischerweise gar nicht Spatzi, Schätzelein oder so ähnlich." Wären vermutlich auch seitens Medien und Fans keine guten Alternativen für das eigentlich etablierte 'Eki'...

Privat lebt Ekström übrigens mit seiner Partnerin Heidi und den beiden gemeinsamen Kindern in Österreich. 2015 haben die Ekströms ein neues Haus im Tiroler Ellmau bezogen. Und wo wir schon bei Namen sind: die Kids heißen Mats und Hanna.

Ekström zur Namensgebung seines Nachwuchses: "Ich wollte gerne beide haben. Und Heidi findet die Namen auch gut. Es gab viele nette Mats' in meinem Leben und es ist eine verkürzte Version von Mattias. Wir wollten kurze Namen, bei denen man die Kinder nicht mit einem Spitznamen nennt."

Immerhin, auf sein Motto müssen die Fans auch in Zukunft nicht verzichten. Das berüchtigte 'Go hard or go home' begleitet den zweifachen DTM-Meister weiterhin - auch zuhause. Ekström: "Ja, sicher. Go hard im Job und dann go home. Wenn es irgendwie geht, bin ich zuhause das absolute Faultier. Aber an manchen Tagen bekomme ich auch was hin."


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