DTM

Auer: Horrorwochenende kostet Meisterschaftsspitze

Lucas Auer reiste als Meisterschaftsführender zum DTM-Rennen in Ungarn. Dort blieb er jedoch punktlos und verlor die Spitzenposition an Rene Rast.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Ein Samstag ein Sieg. So lautete zumindest die Bilanz vor dem DTM-Rennwochenende auf dem Hungaroring für Lucas Auer. Doch das dritte Event sollte nicht das des Österreichers werden. Schon am Freitag wurde deutlich, dass Mercedes einiges an Leistung auf dem winkeligen Kurs fehlt.

"Wir hatten die letzten drei Jahre immer Probleme hier, aber wir arbeiten uns Stück für Stück ran", gab Lucas Auer nach der Qualifikation am Sonntag zu. Zu diesem Zeitpunkt war er noch optimistisch, zumindest ein paar Punkte mitnehmen zu können.

Bereits in der Qualifikation am Samstag bestätigte sich das Leistungsdefizit. Mit dem achten Platz war Auer zwar bester Mercedes-Pilot, doch ihm fehlten satte sieben Zehntelsekunden auf die Spitze. Das Rennen lief dann noch weiter gegen ihn. Er wurde in einen Unfall verwickelt und verlor dadurch einige Plätze. Der 13. Platz am Ende komplettierte den ersten Renntag ohne Punkte für den 22-Jährigen.

Am Sonntag lief es trotz anders verteilter Gewichte nicht anders. Zwar fehlten mit dem siebten Startplatz nur noch knapp vier Zehntel, doch eine gute Ausgangsposition für einen Angriff war auch das nicht. Doch schon nach dem Start folgte der nächste Rückschlag. "Ich habe von Anfang an leichte Probleme gehabt, die am Ende größer geworden sind", ärgerte sich Auer.

Die Folge war ein Ausfall und die Sicherheit, dass es 2017 in Ungarn keine Punkte für Lucas Auer gab. Unterdessen wurde er sogar von Rene Rast in der Fahrerwertung überholt, der ein unglaubliches Wochenende hatte. "Es ist schade, denn die Qualifyings sahen gestern und heute so aus, als ob ich wenigstens ein paar Punkte hätte mitnehmen können", kommentierte er sein Rennwochenende.

Verloren ist jedoch noch nichts. In der Meisterschaft liegt der junge Österreicher immer noch auf dem zweiten Platz nur einen Punkt hinter Rast. Daher bleibt Auer optimistisch: "Wir haben noch sechs Rennwochenenden und da ist noch alles drin."


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