DTM

'Dann sieht man aus wie Sch...' - Molina, Mortara und Green crashen sich raus

Es war nicht der Tag von Edoardo Mortara, Miguel Molina und Timo Glock: Alle drei waren in Crashs verwickelt, teilweise sogar mehrmals.
von Matthias Schwerdtfeger

Motorsport-Magazin.com - Schon am Start zeigte sich, dass es kein guter Tag für die drei Piloten werden sollte: Molina berührte bereits in der ersten Kurve den nach vorne stürmenden Mortara. "Leider hat er mich nicht gesehen und das war es schon für mich. Die Kollision reichte, um den Reifen zu beschädigen", schilderte Mortara später. Er musste an die Box. Von da an war er praktisch aus dem Rennen um den Gesamtsieg. Molina tat das leid. "Ich versuche natürlich nicht, ihn zu blocken, wenn er um die Meisterschaft kämpft", beteuerte der Spanier.

Auch für BMW-Fahrer Timo Glock lief der Rennbeginn nicht gut. In Kurve zwei hatte Bruno Spengler Adrien Tambay rausgedreht. "Ich musste außenherum fahren und war dadurch Letzter", ärgerte sich der Deutsche. Etwa zur Mitte des Rennens war es dann Mortara, der Glock berührte. Dieser drehte sich, konnte zunächst aber weiterfahren. "Bei Timo habe ich einen Fehler gemacht", räumte der Audi-Pilot ein. Die Rennleitung sah es ähnlich und verdonnerte Mortara zu einer Durchfahrtstrafe.

Mortara als Opfer und Täter

"Typisch Edo Mortara!", meinte Glock seinerseits und fügte hinzu: "Von da an war das Rennen vorbei. " In der vorletzten Runde rutschte er noch ins Kiesbett. "Ich hatte ein wenig Probleme mit der Bremse. Die Vorderräder haben immer wieder blockiert", erklärte der 33-Jährige Ex-F1-Pilot. Er wurde als 18. gewertet, ohne das Ziel jedoch zu erreichen. "Es war wohl nicht mein Tag, würde ich sagen. Wir müssen heute einfach vergessen und versuchen, uns auf morgen zu fokussieren und auf ein besseres Resultat hoffen", bilanzierte Mortara seinerseits, der letztlich ausfiel.

Vor allem in der ersten Runde ist es ziemlich verrückt.
Miguel Molina zu den Crashs in der DTM

Molina hatte noch Grundsätzliches zu den zahlreichen Crashs in der DTM zu sagen. "In den letzten Rennen hatten wir alle viele Kollisionen. Das müssen wir lösen, denn vor allem in der ersten Runde ist es ziemlich verrückt. Aber wenn man nicht so aggressiv wie alle anderen fährt, dann sieht man aus wie Scheiße", so der 26-Jährige Audi-Fahrer, der - von Position drei gestartet - am Ende auf Platz 14 landete. Am Abend wurde er wegen eines weiteren Crashs mit Gary Paffet sogar noch mit einer 30 Sekunden-Strafe belegt, was Rang 17 bedeutete.


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