DTM

Vorwurf der Nötigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit - LKA ermittelt gegen Ullrich und Scheider

Im Funkskandal von Spielberg drohen Dr. Wolfgang Ullrich und Timo Scheider strafrechtliche Konsequenzen.
von Chris Lugert

Motorsport-Magazin.com - Der Funkskandal in der DTM ist noch immer nicht abgehakt. Nach dem Urteil des Sportgerichts des DMSB gegen Audi, das unter anderem eine Geldstrafe von 200.000 Euro und den Abzug der in Spielberg gewonnenen Markenpunkte für die Ingolstädter vorsieht, könnten Dr. Wolfgang Ullrich strafrechtliche Konsequenzen drohen. Der Motorsportchef von Audi tätigte über Funk die Aussage "Schieb ihn raus!" in Richtung Timo Scheider. Ihm wurde für den Rest der Saison bereits der Zutritt in die Boxengasse untersagt.

Nun wird es zu polizeilichen Ermittlungen kommen, die noch ernsthafte Folgen für Ullrich sowie Scheider haben könnten. "Wir ermitteln gegen den Fahrer und den mutmaßlichen Anstifter wegen Nötigung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leoben (Österreich). Das Landeskriminalamt Steiermark sei nun eingeschaltet.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen sowohl Ullrich, als auch Scheider persönlich befragt werden. Ebenso soll beim DTM-Veranstalter ITR abgefragt worden sein, wie die beiden Beteiligten zu erreichen sind. Scheider sollte eigentlich an diesem Wochenende beim DTM-Lauf in Moskau starten, doch infolge des Skandals wurde der Phoenix-Pilot für das Rennen in Russland gesperrt.


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