DTM

Alles läuft für Rockenfeller - Spengler startet von der Pole Position

Im Zeittraining von Oschersleben verbucht Bruno die Bestzeit und wird von der Pole Position ins Rennen gehen. Der große Sieger heißt jedoch Mike Rockenfeller.
von Philipp Schajer

Motorsport-Magazin.com - Bruno Spengler sicherte sich im Qualifying von Oschersleben in 1:20.140 Minuten die Pole Position. Der BMW-Pilot setzte sich im Top-4-Shoot-Out bei trockenen Bedingungen vor Jamie Green, Augusto Farfus und Mike Rockenfeller durch und wird am Sonntag zum 16. Mal in seiner Karriere das DTM-Feld in die erste Kurve führen. Christian Vietoris und Robert Wickens, Rockenfellers erste Verfolger in der Gesamtwertung, scheiterten hingegen bereits früh, sodass der vorzeitige Meistertitel für den Audi-Piloten immer näher rückt. Rockenfeller genügt am Sonntag ein dritter Platz, um bereits beim drittletzten Saisonrennen die Meisterschaft feiern zu können.

Als Fünfter verpasste Dirk Werner den Einzug in das Shoot-Out der besten vier Piloten um 31 Tausendstelsekunden und platzierte sich damit vor Filipe Albuquerque sowie Gary Paffet, der aufgrund des Einsatzes nicht zugelassener Reifen im Training jedoch um fünf Plätze nach hinten gereiht wird, und Miguel Molina. Die Top-10 komplettierten Martin Tomczyk und Timo Scheider.

Es ist sehr enttäuschend - ich dachte, ich hatte ein Auto für Q4
Robert Wickens

In Q2 setzte starker Regen ein, sodass bereits fünf Minuten vor dem Ablaufen der Zeit feststand, dass Adrien Tambay, Robert Wickens, Mattias Ekström, Pascal Wehrlein, Marco Wittmann und Timo Glock den Sprung in das dritte Qualifying-Segment nicht schaffen würden. "Es ist sehr enttäuschend - ich dachte, ich hatte ein Auto für Q4", sagte Wickens, dessen Titelträume einen schweren Dämpfer erlitten. "Im letzten Rennen hat mich das Wetter nach vorne gespült und ich habe gewonnen, diesmal bin ich draußen." Ohne Probleme kam hingegen Rockenfeller weiter, der sich auf dem dritten Rang platzierte. Die Bestzeit ging an Green.

Vietoris enttäuscht

Im ersten Teil des Zeittrainings brannte Marco Wittmann die schnellste Zeit in den zunächst noch feuchten Asphalt, der jedoch sukzessive abtrocknete, und klassierte sich direkt vor Rockenfeller, während der Tabellenzweite Christian Vietoris als 21. bereits die Segel streichen musste und mit einer gehörigen Hypothek ins Rennen geht. "Wir tun uns schwer und haben keine richtige Balance im Auto", klagte Vietoris. "Es war eine schwierige Session, aber es zählt morgen. Es wird ein schwieriges Rennen mit der Zielsetzung Schadensbegrenzung."

Ebenfalls in Q1 schieden Edoardo Mortara, Joey Hand, Andy Priaulx, Daniel Juncadella und Roberto Merhi aus. Wickens sorgte für eine Schrecksekunde und rodelte durch die Auslaufflächen, konnte seinen Mercedes jedoch vor einem Einschlag in die Streckenbegrenzung bewahren.


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