DTM

Tomczyk dominiert am Vormittag - Paffett an Tag 2 der Testfahrten am schnellsten

Gary Paffett sorgte bei den Testfahrten in Barcelona für die zweite Mercedes-Bestzeit in Folge. Edoardo Mortara lag mehr als zwei Sekunden hinter der Spitze.
von Robert Seiwert & Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Der zweite Testtag der DTM in Barcelona ist vorbei. Zum zweiten Mal in Folge ging die Tagesbestzeit an Mercedes: Gary Paffett war in 1:06.149 Minuten der Schnellste am Mittwoch, nachdem Robert Wickens zum Auftakt mit der schnellsten Runde überrascht hatte. Hinter dem Briten reihte sich Augusto Farfus auf Platz zwei des Zeitentableaus ein. Sein Rückstand auf den Vize-Champion betrug gerade einmal 0,028 Sekunden. Hinter dem Brasilianer komplettierte sein Markenkollege Timo Glock (1:06.215 Minuten) die Top-3.

Der schnellste Mann des Vortags, Robert Wickens, fand sich auf Rang vier vor Mercedes-Neuling Daniel Juncadella wieder. Platz sechs belegte Miguel Molina, der das Cockpit von Filipe Albuquerque übernahm. Mattias Ekström belegt am Ende des Nachmittags Platz sieben vor Markenkollege Timo Scheider. Maxime Martin hatte an seinem ersten Testtag mehr als 1,7 Sekunden Rückstand auf die Spitze und nahm Platz neun ein. Martin Tomczyk und Edoardo Mortara belegten mit Rang zehn und elf die hinteren Plätze, wobei Letzterer mehr als zwei Sekunden Rückstand auf Paffett hatte.

Am Morgen war der zehntplatzierte Tomczyk noch der Spitzenreiter gewesen. Mit einer Zeit von 1:07.207 Minuten verwies er ein Audi-Trio aus Scheider, Ekström und Molina auf die Plätze. Wickens war auf Platz fünf bester Mercedes-Pilot vor Mortara, Paffett und Glock. Augusto Farfus reihte sich auf Platz neun ein, gefolgt von Martin und Juncadella.

Wirkliche Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit lassen sich aus den Zeiten in Barcelona aber ohnehin nicht ziehen. Audi-Pilot Molina betonte, dass es beim Leistungstest vor allem darum gehe, ein gutes Gefühl für das Auto zu entwickeln. "Es ging nicht um schnelle Zeiten, sondern darum, unser volles Testprogramm abzuarbeiten", sagte er. "Das ist uns gelungen und wir haben viele Erkenntnisse und Daten gesammelt, die uns in der Vorbereitung auf die Saison weiterbringen."

Dass er seinen Audi RS 5 DTM vor heimischer Kulisse ausprobieren durfte, sorgte bei dem Spanier für besondere Motivation. "Für mich ist jeder Einsatz hier in Barcelona etwas ganz Besonderes: Hier habe ich damals in einem Formel-Auto meine Motorsportkarriere begonnen und bin jedes Mal stolz, als professioneller Rennfahrer zurückzukehren."


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