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DTM

Paffett stärkster Fahrer im Feld - Scheider will endlich ein Highlight setzen

Für Timo Scheider ist Gary Paffett der stärkste Fahrer im Feld. In Valencia will er endlich wieder auf das Podest klettern.
von Fabian Schneider & Olaf Mehlhose

Motorsport-Magazin.com - Den Auftakt zum vorletzten Rennwochenende der DTM-Saison 2012 beendete Timo Scheider auf dem zweiten Platz. Zu viel Aussagekraft will der zweifache DTM-Champion dem Training am Freitagmittag aber noch nicht zukommen lassen. "Es waren schwierige Bedingungen. Zunächst hat es geregnet und die Fahrbahn war nass, dann hat es abgetrocknet und am Ende konnte man auf Slicks fahren", fasst Scheider den Tag im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com zusammen.

Gerade in den letzten Minuten sei es darauf angekommen, wie gut man die schnelle Runde erwischt hätte. "Ich hatte einen großen Fehler", berichtet Scheider, der sonst wohl auf Platz eins gelandet wäre. "Allerdings weiß ich nicht, was die anderen Hersteller gemacht haben. Ich weiß nur von unseren Fahrer, wer am Ende noch auf Slicks gefahren ist."

Ich schätze Gary Paffett momentan als stärksten Fahrer im Feld ein.
Timo Scheider

Immerhin sei es gut, mit einem solch guten Ergebnis in das Wochenende zu starten. "Jetzt müssen wir abwarten und sehen, was morgen kommt. Es soll wieder nass sein und dann zum Qualifying abtrocknen. Das macht es schwierig, in Sachen Setup den richtigen Weg einzuschlagen."

Auch wenn es Mercedes heute mit Ralf Schumacher nur auf den fünften Platz schaffte, will Scheider die Stuttgarter Konkurrenz noch nicht abschreiben. "Sie wissen, was sie zu tun haben, für sie geht es um die Meisterschaft. Sie werden keine großen Spielchen machen und mit ihnen ist immer zu rechnen. Ich schätze Gary Paffett momentan als stärksten Fahrer im Feld ein."

Scheider selbst wartet in dieser Saison weiter auf ein Highlight, der Zug um die Meisterschaft ist ohnehin längst abgefahren. "Wir versuchen noch einmal, einen Schritt zu machen. Für uns geht es um Einzelergebnisse, für die anderen um die Meisterschaft", fasst Scheider Audis Ausgangslage für das Rennen in Spanien zusammen.


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