DTM

Scheider mit wenig aussagekräftiger Bestzeit - Regen würfelt zweites Training durcheinander

Timo Scheider holte sich die Bestzeit im zweiten freien Training in Zandvoort. Aufgrund eines heftigen Regenschauers sind die Zeiten aber nicht aussagekräftig.
von Heiko Stritzke

Motorsport-Magazin.com - Regen bestimmte das zweite freie Training der DTM. Nach wenigen Minuten bei feuchten Bedingungen, die einige Piloten bereits nutzten, um eine schnelle Zeit zu setzen, öffnete der Himmel seine Schleusen und ein heftiger Regenschauer ging nieder. Die Bestzeit war somit binnen kürzester Zeit entschieden; Timo Scheider sicherte sich die Bestmarke mit 1:37.308, die aber bestenfalls statistischen Wert hat, da er als einziger Fahrer eine wirklich ernsthafte Runde bei den fast trockenen Bedingungen fuhr. Die zweitschnellste Zeit sicherte sich Adrian Tambay in 1:39.559, was bereits zwei Sekunden Rückstand bedeutete.

Erstes Opfer der Bedingungen wurde Edoardo Mortara, der seinen Audi kurz nach Trainingsbeginn ins Kiesbett stopfte. Das Fahrzeug blieb aber unbeschädigt und mit Hilfe des Bergungsfahrzeugs konnte er das Training nach halbstündiger Grundreinigung des Fahrzeugs wieder aufnehmen. Dem Dreher folgte der starke Regenschauer, der zum Teil grenzwertige Bedingungen auslöste. Viele Fahrer kämpften mit suboptimalen Regensetups, die Autos schwammen häufig auf, vor allem BMW hatte mit Aquaplaning zu kämpfen. Die Zeit von Scheider wurde natürlich nicht mehr erreicht.

BMW hat im Regen noch Schwierigkeiten - Foto: DTM

Zum Start der zweiten Session wurden die Bedingungen auch nicht besser, sollten sich mit fortdauernder Zeit aber zum Besseren wenden. Miguel Molina drehte sich kurz nach Sessioneröffnung ins Kiesbett, konnte aber wie zuvor Mortara weiterfahren. Ralf Schumacher testete ebenfalls die Auslaufzonen: Einem kurzen Durchpflügen des Kiesbetts ohne Folgen folgte ein spektakulärer Dreher in der Tarzanbocht, als er das Auto bereits auf der Bremse verlor. Zwar schleppte er sich noch zur Box, doch für ihn war das Training vorbei.

Als die Bahn wieder freigegeben wurde, blickte sogar die Sonne durch und die Strecke wurde von Minute zu Minute schneller. Die Zeiten von Beginn der ersten Session wurden jedoch nicht mehr erreicht. Scheider untermauerte seine starke Form und fuhr die inoffizielle Bestzeit in der zweiten Session des zweiten freien Trainings in 1:43.859 vor Vietoris und Ekström, die knapp über der 1:44er-Marke blieben. BMW scheint im Regen noch Schwierigkeiten zu haben; in der zweiten Session kam der beste M3 mit Dirk Werner nur auf die neunte Position mit einer Sekunde Rückstand auf Scheider.


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