DTM

20 Fahrer in einer halben Sekunde - Tomczyk startet mit Bestzeit im Training

BMW-Pilot Martin Tomczyk hat in Brands Hatch die erste Bestzeit gefahren. Audi hielt sich zunächst zurück.
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Im Freitagstraining der DTM in Brands Hatch hat Martin Tomczyk die Bestzeit gefahren. Für die mit 1,929 kürzesten Strecke im Rennkalender benötigte der amtierende Meister nur 42.415 Sekunden und war damit natürlich der schnellste BMW-Pilot.

Als bester Mercedes-Pilot fuhr Gary Paffett mit 0.077 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz, nachdem er kurz zuvor einen kleinen Ausflug neben die kurvige Rennstrecke hinlegte. Hinter dem Auftaktsieger folgten mit Christian Vietoris und Robert Wickens zwei Nachwuchsfahrer aus dem Stuttgarter Lager.

Bester Audi-Pilot war Mattias Ekström, der hinter Roberto Merhi, Bruno Spengler und Augusto Farfus mit 0.182 Sekunden Rückstand auf den achten Platz kam - im Gegensatz zu den ersten beiden Rennwochenende hielt sich Audi im ersten Training anscheinend noch etwas zurück. Die Top-10 komplettierten Ralf Schumacher und Jamie Green.

"Wir hatten einen interessanten Tag. Brands Hatch ist die kürzeste Strecke des Jahres, auf der man perfekt aussortiert sein muss und auf der es besonders wichtig ist, im Qualifying vorne zu sein", sagte Ekström. "Wir haben heute viel gelernt. Wie schnell wir sind, wissen wir aber erst morgen. Wir müssen uns auf jeden Fall noch weiter verbessern, denn im Qualifying wird es richtig hart und eng. Aber ich habe ein gutes Gefühl."

Auf der äußerst kurzen Strecke, die fast nur aus Rechtskurven besteht, lag das 22-köpfige Fahrerfeld natürlich eng zusammen - nur 0.786 Sekunden betrug der Abstand zwischen der Spitze und Platz 22.

Zum ersten Mal in dieser Saison wurde das Training zur Hälfte der 90 Minuten nicht für 10, sondern 20 Minuten pausiert. Die Teams hatten sich mehr Zeit gewünscht, um an den Boliden zu arbeiten.

"Wir haben heute das Testprogramm, das wir vergangene Woche ausgearbeitet haben, fortgesetzt", sagte Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir werden nun alle Daten zusammentragen, um uns für das morgige Qualifying so gut wie möglich vorzubereiten."


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