Nur Protest verhindert letzte Startreihe - Coulthard und van der Zande bestraft
Wegen eines falsch montierten Heckflügels sind David Coulthard und Renger van der Zande disqualifiziert worden, doch der Team-Protest hat aufschiebende Wirkung.
Heiko Stritzke
Van der Zande bekam nach der Strafversetzung auf Platz Vier weiteren Ärger, doch weil sein Team wie auch das von Coulthard Protest gegen die Disqualifikation eingelegt hat, dürfen beide von ihren Plätzen starten, Foto: DTM
Renger van der Zande erwartete nach dem Qualifying bereits Ärger, weil er in Q3 mit zwei verschiedenen Reifensätzen auf die Strecke gegangen war. Die Strafe dafür fiel zwar gering aus (Strafversetzung von Rang drei auf vier), doch letztlich wurde ihm sein Heckflügel zum Verhängnis, der bei seinem Fahrzeug wie auch bei dem von David Coulthard nicht richtig montiert war.
Der Niederländer und der Schotte, die mit den Startpositionen 3 und 4 ihre jeweils besten Ergebnisse eingefahren haben, wurden deshalb nach der Routinekontrolle im Anschluss an das Qualifying disqualifiziert und ans Ende des Feldes strafversetzt.
Doch ein Protest ihrer jeweiligen Teams (Persson und Mücke) hat aufschiebende Wirkung. Aus diesem Grund werden die beiden Mercedes-Piloten das Rennen aus der zweiten Reihe in Angriff nehmen.
diese DTM Nachricht