Erstmals seit 2003 gastiert die DTM wieder in Spielberg. Von den aktuellen Piloten waren damals nur Mattias Ekström, Gary Paffet und Martin Tomczyk im Einsatz. Diese drei freut die Rückkehr auf die 4,326 Kilometer lange und anspruchsvolle Strecke besonders. Gary Paffett ist bereits in Formel 3-Zeiten auf dem damaligen A1-Ring gefahren.

Erinnerungen an 2003

"2001 bin ich hier Formel 3 gefahren und 2003 hatte ich mit der DTM sogar mein bestes Rennen in dieser Saison. Ich bin dort mit einem Jahreswagen auf den sechsten Platz gefahren. Das war ein tolles Ergebnis", erinnert sich der Mercedes-Pilot im Interview mit Motorsport-Magazin.com. Im Mai diesen Jahres wurde die Rennstrecke in Spielberg als Red Bull Ring wieder eröffnet. Ob die neue Streckenführung Mercedes liegt, kann Paffett nicht sagen.

"In der Vergangenheit gab es einige Strecken, die zu Mercedes gepasst haben und andere, die Audi lagen. Aber wir haben in den letzten Jahren auch gesehen, dass das nicht zwangsläufig heißt, dass man dann dort auch automatisch erfolgreich ist. Also müssen wir einfach dort hinfahren um zu schauen, was uns erwartet und versuchen, das Beste herauszuholen. Wenn wir alles richtig machen, können wir dort auch gewinnen", ist der Brite überzeugt.

Am Donnerstag vor dem Rennwochenende spulen die Teams auf dem Red Bull Ring einen ITR-Test ab, um sich auf die Strecke einzuschießen. "Es braucht ein paar Runden, um die Streckenführung kennenzulernen", weiß Paffett. Danach ging es darum herauszufinden, wo die Bremspunkte liegen, welchen Kerb man überfahren kann, um das Maximum aus den Autos heraus zu kitzeln. "Die Streckenführung beherrscht man innerhalb weniger Runden, aber um das Maximale aus dem Kurs herauszuholen, um herauszufinden, wo man Zeit gewinnen kann, braucht man viel mehr Zeit", erklärte Paffett.