Am kommenden Dienstag wird sich ein Großteil des DTM-Fahrerlagers auf den Weg nach Shanghai machen. Auf einem neu erbauten Stadtkurs steht das Finale in der Meisterschaft an und auch wenn die DTM bereits 2004 in China gastierte, ist die neue Strecke die große Unbekannte des Jahres.
"Wie die anderen Fahrer auch, kenne ich die Strecke nur vom Layout und den paar Fotos, die wir bekommen haben", berichtet Mattias Ekström. Natürlich sei es schwierig, sich so ein Bild und vor allem eine Meinung von der Strecke zu machen, aber Ekström erwartet jede Menge Action.

"Es gibt viele langsame Kurven, die letzte ist allerdings richtig schnell und sehr lang, das wird sicher die anspruchsvollste Stelle", so der Schwede. "Generell zahlt man auf einem Stadtkurs etwas mehr für einen Fehler, als auf anderen Strecken."
Ekström freut sich jedenfalls auf das Rennen in Shanghai. Ein Problem könnte jedoch sein, dass die DTM ohne die gewohnten Rahmenserien an den Start geht: "Daher, und auch weil die Strecke neu ist, wird es kaum Grip geben."
Ohnehin würden auf Stadtkursen, ähnlich wie auf dem Norisring, ganz eigene Gesetze gelten: "Bevor die letzte Runde nicht gefahren ist, kann alles passieren. Die Fans werden die meiste Action am Start und bei den Boxenstopps sehen, wenn man sich für eine andere Strategie entscheidet. Aber auch wenn jemand versucht zu überholen, kann es richtig eng werden und krachen..."

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