Paul di Resta fuhr vorne seinem dritten Sieg in Folge entgegen, während in den letzten Runden ein heißer Dreikampf um Platz vier entbrannte. Martin Tomczyk bedrängte Gary Paffett, dahinter folgte Oliver Jarvis. "Martin und Oliver waren schnell unterwegs. Ich hatte erst Schwierigkeiten sie hinter mir zu halten, doch gegen Ende hatten wir Drei alle die gleiche Pace - das machte die Sache leichter", erzählte Paffett.

Der Brite war mit seinem Auto alles andere als glücklich. "Ich hatte sehr viel Übersteuern. Ich weiß nicht, warum. Ich konnte mir die Daten noch nicht ansehen", verriet der Mercedes-Pilot. Am Ende fuhr Paffett Platz vier nach Hause, dahinter folgte Tomczyk. "Ich konnte Gary attackieren und wäre fast an ihm vorbeigefahren, aber Jarvis hat sich von hinten eingemischt. Das ist zwar in Ordnung, aber wir konnten dadurch beide nicht profitieren", meinte der Audi-Pilot. Jarvis hingegen genoss den Kampf mit seinem Markenkollegen.

"Ich war schnell unterwegs und konnte an Martin in der Box vorbeigehen. Auf dem zweiten Reifenset war er dann wieder schneller und konnte an mir vorbei. Wir haben uns einen guten Kampf mit Paffett geliefert", erzählte Jarvis. "Das hat Spaß gemacht. Im ersten Stint war ich schneller als Martin, danach waren wir gleich schnell. Wir hatten einen fairen Kampf."