Paul di Resta konnte zwar am Start seine Position gegen Bruno Spengler und die Audis verteidigen, doch es war kein einfaches Rennen für den Schotten. Aber mit seinem Sieg in Oschersleben konnte er auf Spengler in der Meisterschaft aufholen. "Es wird eng zwischen mir und Bruno. Ich konzentriere mich bei den letzten drei Rennen auf mich. Es wäre toll die Meisterschaft heuer zu gewinnen. Momentan läuft alles sehr gut", meinte der Mercedes-Pilot. Sein Rückstand auf Spengler beträgt momentan sieben Punkte.

"Es war ein hartes Rennen. Meine Pace hätte besser sein können, Paul war verdammt schnell. Ich pushte immer wieder, weil ich wusste, dass das Rennen lang ist. Aber ich hatte Probleme mit dem Grip", erzählte Spengler. Umso glücklicher ist er über seinen zweiten Platz. "In Oschersleben war Mercedes nie so gut, deshalb bin ich froh um die Punkte", sagte Spengler und gestand: "Ich habe bis zur letzten Kurve auf den Sieg gehofft, weil immer was passieren kann. Das hat man bei Timo gesehen", so Spengler.

Ekström hakt Meisterschaft ab

Sein Ingenieur informierte ihn über den Reifenschaden. "Es tut mir Leid für ihn, aber das kann immer passieren. Ich hatte selber auch schon solche Situationen", sagte der Kanadier. In Hinblick auf die Meisterschaft lässt er sich nicht unter Druck setzen. "Es sind noch drei verschiedene Strecken - es wird interessant. Ich will einfach Spaß haben und mein Bestes geben Wir werden am Ende sehen, wer die meisten Punkte geholt hat", betonte Spengler.

Nur noch mathematische Chancen auf den Titel hat Mattias Ekström, der in Oschersleben Dritter wurde. "Die Meisterschaft ist für uns wohl gelaufen. Ich konnte von Anfang an nicht die Pace des Trios vorne mitgehen, deshalb wollte ich mein Rennen fahren und Punkte holen. Am Ende wurde es besser, ich hatte mehr Grip, ich habe mich darauf konzentriert gut durch die Kurven zu kommen, auch weil Gary noch von hinten kam", erzählte der Audi-Pilot.