In der Magdeburger Börde kämpfen die Piloten auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs um Punkte und Prestige. "Die Strecke ist eine Kombination aus fünf langsamen Kurven sowie zwei Schikanen und zwei mittelschnellen Kurven. Lediglich der Dreifach-Linksbogen wird in einer etwas höheren Geschwindigkeit durchfahren", erklärt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop.

"Ziel ist es deshalb, ein mechanisch gutes Setup zu finden, dass alle vier Reifen gleichmäßig und optimal nutzt. Da der Asphalt in der Motorsport Arena nur geringen Grip bietet, ist neben der richtigen Balance zwischen Vorder- und Hinterachse auch die Traktion ein Thema bei der Suche nach dem optimalen Setup."

Der Schlüssel zum Erfolg

Dabei lautet die zentrale Frage: Wie wird die Fahrwerksabstimmung optimiert? Um möglichst die ganze Lauffläche des Reifens optimal zu nutzen, spielen am kommenden DTM-Wochenende neben den geometrischen Einstellwerten des DTM-Fahrzeugs gleichermaßen das Feder-Dämpferpaket sowie die Feinjustierung des Luftdruckes eine Rolle.

Hinzu kommt, dass in Oschersleben die - im Vergleich zu anderen Rennstrecken - relativ hohen Kerbs die Reifenkonstruktion sehr stark fordern. Fakt ist: Die Feinheiten der Fahrzeugabstimmung werden im Kampf um wertvolle Meisterschaftspunkte wieder einmal der Schlüssel zum Erfolg sein.