So gut wie in diesem Jahr ist Bruno Spengler noch nie in die Saison gestartet. Nach fünf Rennen führt der Kanadier die Tabelle souverän an, bisher stand er bei allen Läufen auf dem Podium. Doch das könnte sich schon in Zandvoort ändern - denn der Circuit Park im niederländischen Badeort ist die Strecke, auf der Spengler eine der schlechtesten Statistiken aufweisen kann.

Wenn der Kanadier seine Serie nicht abreißen lassen und den Vorsprung von 16 Punkten verteidigen will, muss er auch in Holland über sich hinaus wachsen. 2006 erzielte Spengler sein bisher bestes Resultat in Zandvoort. Damals wurde er mit knapp zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger Tom Kristensen Vierter.

Auch wenn es die Resultate nicht widerspiegeln, sagt Spengler: "Zandvoort ist eine Strecke, die ich mag." Besonders wichtig wird seiner Meinung nach das Qualifying: "Denn in Zandvoort kann man nur sehr schlecht überholen, also wird auch die Boxenstrategie entscheidend sein."

Außerdem sei es sehr wichtig, einen guten Rhythmus zu finden, was angesichts des hohen Reifenverschleißes auf dem rauen Asphalt aber nicht immer einfach ist. "Ma muss einen guten Kompromiss mit dem Setup finden. Ich erwarte jedenfalls ein schwieriges Wochenende, denn Audi war in Zandvoort schon oft sehr konkurrenzfähig."