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Rennkalender-Diskussion

Das Formel 1 Forum - Gerüchte, Meinungen, Tests & Rennen.
Beitrag Montag 27. Mai 2019, 20:13

Beiträge: 7933
Spa jammert jedes Jahr wie teuer die F1 ist und hat jetzt wohl 80 Mio. übrig um die Strecke MotoGP-tauglich zu machen...

Beitrag Montag 27. Mai 2019, 20:21

Beiträge: 8370
Mav05 hat geschrieben:
Spa jammert jedes Jahr wie teuer die F1 ist und hat jetzt wohl 80 Mio. übrig um die Strecke MotoGP-tauglich zu machen...


das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Vielleicht können sie ja mit der Moto GP genug Gewinn machen, um die Investition zu refinanzieren...
GO Lewis

Beitrag Montag 27. Mai 2019, 21:10
L L

Beiträge: 268
MotoGP und Eau Rouge könnte interessant werden...
Aktive Zeit im Forum: 2006 - 2009 & 2019 -

Beitrag Mittwoch 26. Juni 2019, 17:46

Beiträge: 3336
Findet der Brasilien-GP 2021 in Rio de Janeiro statt? Geht es nach dem Präsidenten Jair Bolsonaro, ja. Brisant auch Bolsonaros Aussage zu den Umzugsgerüchten:

Zitat:

"Der Vertrag mit Sao Paulo läuft im nächsten Jahr aus und sie beschlossen, die Formel 1 an Rio de Janeiro zurückzugeben", verrät Bolsonaro von dem Treffen. "Es wäre diese Möglichkeit oder der Ausstieg von Brasilien. Die Chancen liegen bei 99 Prozent oder mehr, dass die Formel 1 ab 2021 in Rio de Janeiro gastieren wird."


Es würde mich nicht wundern, wenn Brasilien sogar nach dieser Saison aus dem Kalender fliegt. Hanoi und Zandvoort kommen 2020 rein. Der Vertrag mit Interlagos läuft nächstes Jahr aus. Das könnte einen der Wackelkandidaten (Hockenheim, Barcelona, Mexico City, Silverstone und Monza) entlasten.

Momentan verhandelt Chase Carey mit Gouverneur und dem Bürgermeister von Sao Paulo sowie den brasilianischen Promotern.

Quelle: https://www.motorsport-total.com/formel ... o-19062511
http://de.youtube.com/user/KLOKRIECHER

http://www.klokriecher.de

YES WE CAN! Hansa-Rostock-Ferrari-YouTube-Team

Beitrag Donnerstag 27. Juni 2019, 15:02

Beiträge: 39269
Es gibt keinen Grund, Interlagos durch Rio de Janeiro zu ersetzen. Interlagos ist eine der besten Rennstrecken überhaupt.

Beitrag Mittwoch 10. Juli 2019, 15:19

Beiträge: 3336
Silverstone bleibt bis 2024 im Kalender.

Quelle: https://www.motorsport-magazin.com/form ... nkalender/
http://de.youtube.com/user/KLOKRIECHER

http://www.klokriecher.de

YES WE CAN! Hansa-Rostock-Ferrari-YouTube-Team

Beitrag Mittwoch 10. Juli 2019, 15:22

Beiträge: 39269
Ehrlich gesagt hätte mich alles andere auchb verwundert. Großbritannien ist das wichtigste Land für die Formel 1. Silverstone wäre nur rausgefallen, wenn sich London hätte realisieren lassen.

Beitrag Dienstag 16. Juli 2019, 19:21

Beiträge: 39269
Deutschland und Spanien sind wohl für 2020 raus.

Beitrag Montag 29. Juli 2019, 13:07

Beiträge: 19143
Lt. Stuck stehen die Chancen für Hockenheim 2020 gar nicht so schlecht.

Auch das Rennen selbst gestern könnte Hockenheim in die Karten spielen. Die Strecke bot immer recht viel Action, auch ohne Regen. Aber die recht hohe Regenwahrscheinlichkeit in Deutschland ist irgendwo ja auch ein Argument.....
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Beitrag Montag 29. Juli 2019, 15:40

Beiträge: 39269
Naja wenn es bei 21 Rennen bleiben soll, wirds eng.

Beitrag Montag 29. Juli 2019, 18:04

Beiträge: 19143
MichaelZ hat geschrieben:
Naja wenn es bei 21 Rennen bleiben soll, wirds eng.


Eine Aufstockung soll auch möglich sein.

Also von mir aus können sie Barcelona und/oder Paul Ricard streichen. Beides Strecken auf denen die Rennen oft grottig sind.
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Beitrag Dienstag 30. Juli 2019, 16:03

Beiträge: 39269
Ja, die beiden Rennen könnten wirklich gestrichen werden. Genauso wie Abu Dhabi.

Beitrag Montag 16. September 2019, 19:42

Beiträge: 7933
https://www.motorsport-magazin.com/form ... eiter.html

Recht gut dargestellt wo es brennt - nicht nur in Sachen Deutschland-GP, noch viel schlimmer in Sachen Nachwuchs...

Beitrag Dienstag 17. September 2019, 20:54

Beiträge: 39269
Naja liegt einerseits an den Kosten, andererseits daran, dass der Motorsport nicht mehr so zieht und als Sport unter der Jugend einfach nicht mehr als so toll empfunden wird. Mag auch an der generellen Gesellschaftsentwicklung liegen.

Beitrag Dienstag 17. September 2019, 21:09

Beiträge: 19143
Wenn man sich die derzeitigen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft ansieht, darf es niemanden wundern wenn Motorsport in wenigen Jahren verboten wird.

Die Fridays-for-future Gören haben ja sogar ein Problem mit Elektroautos bzw. generell mit Autos. Bestes Beispiel gestern bei Plasberg....man kann nur hoffen, dass sich diese arroganten, ahnungslosen Gören nicht durchsetzen. Sonst sind wir bald alle mit Eseln oder zu Fuß unterwegs.
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Beitrag Dienstag 17. September 2019, 21:18

Beiträge: 39269
Ahnungslos sind sie nicht, aber das Thema hatten wir schon. Nur klar, sollte man den Motorsport nicht abschaffen. Denn leben muss der Mensch halt auch noch. Brot und Spiele. Aber man darf sich nichts vormachen: Umweltfreundlich ist das nicht.

Beitrag Dienstag 17. September 2019, 21:45

Beiträge: 7933
MichaelZ hat geschrieben:
Naja liegt einerseits an den Kosten, andererseits daran, dass der Motorsport nicht mehr so zieht und als Sport unter der Jugend einfach nicht mehr als so toll empfunden wird. Mag auch an der generellen Gesellschaftsentwicklung liegen.

Die Kosten haben Holländer, Franzosen und Engländer auch - das kann es also eher nicht sein... Die Problematik der generellen Struktur im Nachwuchs haben sie aber super erklärt - das ist schon ein akutes Problem...
Was die Austragung des Deutschland-GP betrifft - ich bin immer noch der Meinung dass es einzig und allein ein erbärmliches Armutszeugnis der deutschen Politik ist!
Und welcher Sport wird denn momentan von der Jugend als toll empfunden? Ist doch nicht so dass die Gesellschaftsentwicklung was gegen Motorsport hat (auch wenn da was dran ist - aber in Holland auch...) sondern dass die Null-Bock-Generation sich generell nicht für Sport begeistert...

MichaelZ hat geschrieben:
Ahnungslos sind sie nicht, aber das Thema hatten wir schon. Nur klar, sollte man den Motorsport nicht abschaffen. Denn leben muss der Mensch halt auch noch. Brot und Spiele. Aber man darf sich nichts vormachen: Umweltfreundlich ist das nicht.

Die sind nicht nur ahnungslos sondern bescheuert, das ist viel gefährlicher...
Und Mountainbike und Ski Alpin ist auch nicht umweltfreundlich - insofern führt jeder grüne Denkansatz konsequenterweise immer zurück in die Höhle...

Beitrag Mittwoch 18. September 2019, 09:45

Beiträge: 245
formelchen hat geschrieben:
Die Fridays-for-future Gören haben ja sogar ein Problem mit Elektroautos bzw. generell mit Autos.


1. hat sie nichts gegen Elektroautos per se
2. machst du den Fehler Straßenverkehr mit Motorsport gleichzusetzen.
Ich bin Motorsportfan und gleichzeitig wäre mir ein größenteils autofreies Berlin auch lieber.
Nur weil beides mit Autos zu tun hat, besteht nicht zwingend gleich ein Zusammenhang ...

Beitrag Mittwoch 18. September 2019, 14:25

Beiträge: 39269
Mav05 hat geschrieben:
Was die Austragung des Deutschland-GP betrifft - ich bin immer noch der Meinung dass es einzig und allein ein erbärmliches Armutszeugnis der deutschen Politik ist!


Das seh ich anders: Das Problem liegt bei der Formel 1. Die ist einfach zu teuer. Das Interesse in Deutschland zudem rückläufig. Mit Motorsport gewinnst du heutzutage außerdem keine Wählerstimmen.

Mav05 hat geschrieben:
Und welcher Sport wird denn momentan von der Jugend als toll empfunden? Ist doch nicht so dass die Gesellschaftsentwicklung was gegen Motorsport hat (auch wenn da was dran ist - aber in Holland auch...) sondern dass die Null-Bock-Generation sich generell nicht für Sport begeistert...


Ja die schlimme Jugend. Hat meine Oma schon zu meinen Eltern über diese gesagt...

Mav05 hat geschrieben:
Die sind nicht nur ahnungslos sondern bescheuert, das ist viel gefährlicher...
Und Mountainbike und Ski Alpin ist auch nicht umweltfreundlich - insofern führt jeder grüne Denkansatz konsequenterweise immer zurück in die Höhle...


Nun das Auto ist aber halt nun mal das metaphorische Sinnbild für unseren verschwenderischen Lebensstil. Und dagegen gibt es halt nun mal – zurecht – ein immer lauter werdendes Aufbegehren.

Beitrag Mittwoch 18. September 2019, 17:09

Beiträge: 1246
MichaelZ hat geschrieben:
Nun das Auto ist aber halt nun mal das metaphorische Sinnbild für unseren verschwenderischen Lebensstil. Und dagegen gibt es halt nun mal – zurecht – ein immer lauter werdendes Aufbegehren.


zurecht? Ich glaube ihr tickt alle nicht mehr richtig, und die Journaille vorneweg

Beitrag Mittwoch 18. September 2019, 22:05

Beiträge: 7933
bredy hat geschrieben:
1. hat sie nichts gegen Elektroautos per se

Sie stehen in erster Linie für Einschränkung - und zwar aller Arten von Verkehr. Weil sie in ihrer verpeilten Parallelwelt ja nun mal meinen zurück in die Höhle wäre ne Lösung...
bredy hat geschrieben:
2. machst du den Fehler Straßenverkehr mit Motorsport gleichzusetzen.
Ich bin Motorsportfan und gleichzeitig wäre mir ein größenteils autofreies Berlin auch lieber.
Nur weil beides mit Autos zu tun hat, besteht nicht zwingend gleich ein Zusammenhang ...

Naja, ich bin nun auch kein Auto-Narr und Tuning-Freak, aber mir macht mein Auto schon Spaß... Und ich glaube auch nicht dass es so viele Typen gibt die der Meinung sind Pferde stinken und schei'ßen auf die Straße aber total auf Springreiten stehen...

MichaelZ hat geschrieben:
Das seh ich anders: Das Problem liegt bei der Formel 1. Die ist einfach zu teuer. Das Interesse in Deutschland zudem rückläufig. Mit Motorsport gewinnst du heutzutage außerdem keine Wählerstimmen.

Micha, die Betreiber der F1 sind keine Kommunisten, die sind da um Geld zu verdienen! Wenn die nicht den bestmöglichen Deal rausholen - für sich und ihre Aktionäre wie auch für die Teams - sind sie fehl am Platz! Und so lange sie sich Sorgen machen müssen wie man den Kalender auf 22 beschränkt weil die Ausrichter Schlange stehen ist es doch erbärmlich von einer der reichsten Volkswirtschaften der Welt so zu jammern und zu betteln...
Der F1-GP ist wahrscheinlich das größte Einzelsportevent des Jahres, mit riesen Image-Wert und als Wirtschaftsfaktor für die Region. Das zu bestreiten ist von den Verantwortlichen einfach nur dämlich...
Mal ein Beispiel aus meiner kleinen Welt - als die Kart-WM vor 3 Jahren in Schweden gastierte gab es von der Stadt 30.000,-€ Zuschuß für den Veranstalter - wegen des Marketing-Effektes für die Region und der Tourismus-Förderung. Ein Jahr später in Deiner Heimat (Wackersdorf) gab's nichts außer Auflagen und Bürokratie durch die Behörden...
MichaelZ hat geschrieben:
Ja die schlimme Jugend. Hat meine Oma schon zu meinen Eltern über diese gesagt...

Für welche Sportart empfindet denn die ach so aktive und weitsichtige Jugend Begeisterung...?
MichaelZ hat geschrieben:
Nun das Auto ist aber halt nun mal das metaphorische Sinnbild für unseren verschwenderischen Lebensstil. Und dagegen gibt es halt nun mal – zurecht – ein immer lauter werdendes Aufbegehren.

Zunächst mal ist das Auto die wichtigste Säule unserer Wirtschaft - etwas was grüne Spinner allzu gerne vergessen und verdrängen... Danach ist es für Generationen und Massen (genaugenommen 49 Mio.) das Sinnbild für individuelle Mobilität, etwas bisher sehr Erstrebenswertes... Das was Du im Auto siehst ist das verdrehte Bild das grüne Spinner im Zusammenspiel mit eindeutig links-grün ausgerichteten Medienvertretern den Menschen gerne vorgaukeln wollen ohne die Realität zu berücksichtigen... Und dass Du diesen Quatsch einfach unreflektiert nachplapperst ist eigentlich schockierend und beängstigend...

Beitrag Donnerstag 19. September 2019, 04:26

Beiträge: 19143
bredy hat geschrieben:
formelchen hat geschrieben:
Die Fridays-for-future Gören haben ja sogar ein Problem mit Elektroautos bzw. generell mit Autos.


1. hat sie nichts gegen Elektroautos per se
2. machst du den Fehler Straßenverkehr mit Motorsport gleichzusetzen.
Ich bin Motorsportfan und gleichzeitig wäre mir ein größenteils autofreies Berlin auch lieber.
Nur weil beides mit Autos zu tun hat, besteht nicht zwingend gleich ein Zusammenhang ...


Ich habe nun schon genug Polit-Talkshows gesehen in denen diese (vorwiegend weiblich & jungen) Klimagören saßen. Und gerade in der letzten Zeit fällt auf, dass sie generell Probleme mit Autos haben, egal mit welchem Antrieb.

Die haben einfach keine Ahnung davon, woher der Wohlstand in Deutschland kommt und was sie der Automobilität zu verdanken haben.

Ich hätte übrigens auch nichts dagegen, wenn Teile Hamburgs oder zumindest das Stadtzentrum autofrei wären. Voraussetzung dafür ist, dass es gleichwertige Alternativen gibt.

Statt immer nur alles verbieten und verteuern zu wollen, muss man die Alternativen attraktiver machen. Bahn fahren ist in Deutschland ARSCHTEUER und dazu noch sehr unzuverlässig. Ich bin gerade vor wenigen Tagen wieder das erste mal seit 2-3 Jahren mit der Bahn gefahren. Und was passiert?? Trotz Zeitpuffer hätte ich fast meinen Flug verpasst, weil der Zug Verspätung hatte.

Und in Bezug auf Motorsport: wart´s nur ab, das kommt auch noch auf deren Liste. Es ist wie bei der Umwelthilfe. Erst war´s der Diesel, jetzt ist auch der Benziner dran und danach wird denen auch wieder etwas einfallen, um den Standort Deutschland zugrunde zu richten.
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Beitrag Donnerstag 19. September 2019, 14:46

Beiträge: 39269
Mav05 hat geschrieben:
Sie stehen in erster Linie für Einschränkung - und zwar aller Arten von Verkehr. Weil sie in ihrer verpeilten Parallelwelt ja nun mal meinen zurück in die Höhle wäre ne Lösung...


Was natürlich nicht stimmt.

Mav05 hat geschrieben:
Naja, ich bin nun auch kein Auto-Narr und Tuning-Freak, aber mir macht mein Auto schon Spaß...


Eben, darum geht es. Spaß. Und natürlich muss der nach wie vor gewährleistet sein. Aber man darf sich auch nicht der Illusion hingeben, dass dieser Spaß gut für die Umwelt ist und nicht woanders bereits jetzt Katastrophen auslöst.

Mav05 hat geschrieben:
Micha, die Betreiber der F1 sind keine Kommunisten, die sind da um Geld zu verdienen! Wenn die nicht den bestmöglichen Deal rausholen - für sich und ihre Aktionäre wie auch für die Teams - sind sie fehl am Platz! Und so lange sie sich Sorgen machen müssen wie man den Kalender auf 22 beschränkt weil die Ausrichter Schlange stehen ist es doch erbärmlich von einer der reichsten Volkswirtschaften der Welt so zu jammern und zu betteln...


Das hat mit Kommunismus nichts zu tun. Es hat was damit zu tun, dass die Formel 1 wenigstens ein paar traditionelle und wichtige Länder halten muss. Auch wenn da keiner bereit ist, solche irrsinnigen Summen auf den Tisch zu legen. Den Monaco-GP gibt es ja bekanntlich auch zum Nulltarif. Und den bräuchte es ja nun wirklich nicht.
Also ich kenne genügend Leute, die sich live mal ein Formel-1-Rennen anschauen wollen, aber wenn jeder All-Inklusive-7-Tage-Urlaub in der Türkei billiger ist als drei Tage Formel 1, dann lockst du damit in Deutschland halt keine Massen mehr hervor. Die Zeiten wo Motorsport Kult ist in Deutschland ist vorbei. Keiner will da mehr so viel Geld hinblättern, egal ob Fans, Politik, Autohersteller, Sponsoren oder wer auch immer. Das ist die Realität. Da nur der Politik einen Vorwurf zu machen halte ich für falsch.

Mav05 hat geschrieben:
Für welche Sportart empfindet denn die ach so aktive und weitsichtige Jugend Begeisterung...?


Muss es immer Sport sein? Also meine Heimatgemeinde hat etwas mehr als 2000 Einwohner, aber 56 Vereine, darunter sind die Hälfte Sportvereine. Faustball, American Football etc. – alles boomt. Kartfahren ist teuer und trifft einfach nicht mehr den Zeitgeist. Natürlich ist es so, dass die Jugend zudem viel mehr Zeit am Smartphone, der Playstation und was weiß ich alles verbringt. Aber das gilt für die Erwachsenen genauso. Ich bin in zwei Vereinen extrem aktiv. Wir haben viele Leute über 60 und sehr viele Leute unter 30. Aber zwischen 30 und 60 nur extrem wenige. Und das in beiden Vereinen. Und da ist das Argument Arbeit und Familie sicherlich nicht das einzige, was da greift. Und generell begeistert sich die Jugend sehr wohl noch und engagiert sich – etwa für Klima- und Naturschutz. Mag für dich halt nicht toll sein, weil du Kartfahren toller findest als Klimaschutz, weil du ja Spaß haben willst, aber es kommt eben eine neue Generation an Menschen hervor und jede neue Generation hat andere Interessen als die Generation davor. Und die Generation davor schimpft über die Jugend, weil sie anders leben. So läuft das Spiel doch immer.

Mav05 hat geschrieben:
Zunächst mal ist das Auto die wichtigste Säule unserer Wirtschaft - etwas was grüne Spinner allzu gerne vergessen und verdrängen... Danach ist es für Generationen und Massen (genaugenommen 49 Mio.) das Sinnbild für individuelle Mobilität, etwas bisher sehr Erstrebenswertes... Das was Du im Auto siehst ist das verdrehte Bild das grüne Spinner im Zusammenspiel mit eindeutig links-grün ausgerichteten Medienvertretern den Menschen gerne vorgaukeln wollen ohne die Realität zu berücksichtigen... Und dass Du diesen Quatsch einfach unreflektiert nachplapperst ist eigentlich schockierend und beängstigend...


Also zunächst mal fahr auch ich gern Auto, also zumindest unter 3 Stunden find ich das Auto in der Tat ein Symbol für Freiheit etc. Aber auf Dienstreise 600 Kilometer irgendwo hinzufahren, da ist mir der Zug inzwischen viel mehr Freiheit geworden, weil ich da in den 6 Stunden auch was machen kann. Freiheit halt. Wenn jetzt Zugfahren nicht so unverschämt teuer wäre, wäre das natürlich noch besser.
Aber es geht doch auch gar nicht drum, Auto zu verbieten. Also ein paar Extrem-Grüne wollen das vielleicht. Aber Extreme gibt es in jeder politischen Richtung. Aber es geht schon darum, dass es halt nicht der dicke SUV mit 9 Liter Verbrauch sein muss. 5 Euro Spritkosten und solche Ideen finde auch ich nicht gut. Aber dass wir halt einfach nicht alles machen können, was uns halt Spaß macht ohne Rücksicht auf Verluste, die andere bezahlen müssen, verstehen halt langsam immer mehr Leute. Und auch die Hihterletzten werden das irgendwann einsehen müssen.

Beitrag Donnerstag 19. September 2019, 17:18

Beiträge: 7933
Mein 1er braucht 13 wenn es sein muss...
Auch ich stelle den Sinn von Monster-SUVs in Frage - die braucht man mMn in Deutschland wirklich nicht! Aber das ist subjektiv - ich bevorzuge einen 1er mit 320PS und mein Kollege hätte fürs gleiche Geld nen 7er mit 100 gekauft - den ich genau so unsinnig finde! Aber das muss der Markt entscheiden, ich finde es anmaßend wenn jemand sich das Recht herausnimmt andere aus seiner Weltsicht heraus einschränken zu wollen. Das hat der real existierende Sozialismus auch versucht - mit bekanntem Ergebnis!
Und hört endlich auf mit dieser verlogenen Neiddebatte dass der SUV-Fahrer dann halt mehr zahlen müsste. Das macht er nämlich schon - beim Kauf, bei der Steuer und jede Woche an der Zapfsäule...

Und was Deine Ansicht betrifft dass immer mehr umdenken - Neuzulassung 2019 1% E-Autos, 33% SUV... Und nun?
Ich erlebe das anders - ich sehe mehr und mehr Menschen die von dieser Klima-Hysterie und den unausgereiften Panik-Vorschlägen einfach nur genervt sind und Greta lieber zurück in die Schule jagen wollen...

Beitrag Donnerstag 19. September 2019, 18:00

Beiträge: 1246
Ich denke auch, dass das einfach nicht stimmt, nicht stimmen kann. Hier äußern sich überwiegend gut verdienende Grüne, die ihre Arbeitsstätte bequem mit dem Rad oder den Öffis erreichen können. An die, die jeden Tag pendeln müssen um überhaupt arbeiten zu können, denken sie in ihrer Kurzsicht nicht. Ganz besonders die Berliner Senatorin für Verkehr. Die möchte am liebsten das Auto aus der Stadt verbannen, und zwar gestern. Selbst aber fährt sie mit einem fetten Audi zur nächsten Sitzung, geht ja auch gar nicht anders, denn es gibt seit Jahren in Berlin keinen einzigen Tag, an dem der öffentliche Nahverkehr ohne große Störungen auskommt. Ausfälle von U und S-Bahn sind die Regel, ganze Linien fahren mehrere Monate nicht, usw. Die Politik ist in dieser Frage verlogen bis zum geht nicht mehr, weil sie sich im permanenten Wahlkampfmodus befindet.
Ich wäre für einen Volksentscheid, dann würden die grünen Spinner und der Rest die Realität sehen und endlich ihre Fresse halten.
Und die Richtung der Politik ist ja auch klar, die Cash Deal United will unbedingt einen Emissionshandel für CO2, man kann sich leicht ausrechnen wer die Rechnung dafür bezahlt, während in den Konzernen schon der Sekt kalt gestellt wird weil man den ähm... kräftig abzocken kann. Diese Regierung macht so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann. Kein Wunder dass das Land immer weiter nach rechts rückt.

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