Die Zeiten defensiver Produktpflege sind vorbei. Nach finanziell angespannten Monaten – inklusive eines Kredits in dreistelliger Millionenhöhe vom Mutterkonzern Geely – richtet Polestar den Blick wieder nach vorn. Und zwar mit Nachdruck. Bis 2028 soll die Modellpalette grundlegend erneuert und erweitert werden. Wir berichteten bereits:
BST wird zur Speerspitze
Im Zentrum der neuen Performance-Strategie steht das Kürzel „BST“. Bisher war es Kennern als limitierte, besonders scharf abgestimmte Version des Polestar 2 bekannt. Künftig soll daraus eine echte Hochleistungs-Submarke entstehen – das elektrische Pendant zu BMW M oder Mercedes-AMG.

Die Marschrichtung ist eindeutig: straffere Fahrwerke, präzisere Lenkungen, mehr Fokus auf thermische Standfestigkeit und Rundenzeiten – also nicht nur brachiale Beschleunigungswerte, sondern echte Performance-Kompetenz. Entsprechende Varianten sind für Polestar 2, 3 und 4 fest eingeplant.

Damit besinnt sich die Marke auch auf ihre Wurzeln: Ursprünglich war Polestar die Performance-Abteilung von Volvo, bevor daraus eine eigenständige Elektro-Marke wurde. Nun schließt sich der Kreis – nur vollelektrisch und deutlich ambitionierter.

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