Den neuen Seltos findet man zwischen urbaner Robustheit und neuer Markenidentität. Optisch knüpft der neue Seltos konsequent an Kias jüngste Modelle an. Der breitere Kühlergrill trägt die charakteristische „Star Map“-Signatur, flankiert von einer dynamischen Welcome-Light-Inszenierung. Die bündig abschließenden Türgriffe und die markant gezeichneten Charakterlinien entlang der Seitenflächen heben das Fahrzeug aus dem Mainstream hervor. Auch die schwebende Dachlinie und die ausgeformten Schultern wirken hochwertiger als beim Vorgänger.

Am Heck setzt Kia erneut auf starke Vertikalität: Die hochgezogenen Rückleuchten verlängern sich bis in die Heckklappe und betonen die Fahrzeugbreite. Während die Ausstattungslinie „X-Line“ robust auftritt mit dunklen Metallakzenten und markanten Unterfahrschutz-Elemente, positioniert sich die „GT-Line“ sportlicher mit lackierten Details. Farben wie „Iceberg Green“ oder „Magma Red“ bleiben allerdings Märkten außerhalb Europas vorbehalten.
Größer dimensioniert, klar positioniert
Mit 4,43 Metern Länge übertrifft der neue Seltos nicht nur seinen Vorgänger, sondern auch den aktuellen VW T-Roc ganz knapp. Auch der Radstand von 2,69 Metern fällt für die Klasse großzügig aus. Ob der Seltos perspektivisch den XCeed ergänzt oder ersetzt, lässt Kia bislang offen – für Europa entsteht aber erkennbar ein zusätzlicher Baustein im SUV-Programm.

Innenraum: Mehr Raum, mehr Technik, mehr Alltagstauglichkeit
Der Innenraum wurde radikal modernisiert. Ein niedriges, elegant horizontales Dashboard verbessert die Sicht nach vorn. Das Shift-by-Wire-Getriebe sitzt nun an der Lenksäule, wodurch die Mittelkonsole aufgeräumter wirkt und mehr Ablagemöglichkeiten bietet. Hochwertig wirkende Akzente setzen das optionale Panoramadach sowie eine 64-Farb-Ambientebeleuchtung.

Auf den Rücksitzen lassen sich die Lehnen um bis zu 24 Grad verstellen, was den Langstreckenkomfort steigert. Das Kofferraumvolumen fällt mit 536 Litern ausgesprochen großzügig aus und lässt sich über eine zweistufige Ladeebene variabel nutzen. Neu ist das AddGear-System, das modulare Stauraumlösungen ermöglicht. Premium-Audiosysteme von Bose oder Harman Kardon bleiben dem europäischen Markt vorenthalten.
Antriebe: Benziner zum Start, Hybrid folgt 2026
Technisch baut der Seltos auf der K3-Plattform auf. Zum Marktstart stehen zwei 1,6-Liter-T-GDI-Motoren zur Wahl: einmal mit 180 PS und manuellem 6-Gang- oder 7-Gang-DCT, einmal mit 193 PS und 8-Gang-Automatik. Beide Aggregate liefern 265 Nm Drehmoment. Ein 2,0-Liter-Saugmotor ist zwar vorgesehen, wird aber nicht nach Europa kommen.

Optional lässt sich ein Allradantrieb mit Mehrlenker-Hinterachse konfigurieren. Der Terrain Mode unterstützt auf Schnee, Schlamm oder Sand, während Drive Mode Select zwischen „Eco“, „Normal“ und „Sport“ unterscheidet. 2026 erweitert ein Hybridmodell das Portfolio, inklusive Vehicle-to-Load-Funktion sowie der jüngsten Generation des Smart Regenerative Braking Systems.
Assistenzsysteme & Konnektivität: Auf dem neuesten Stand
Der Sicherheits- und Assistenzumfang bewegt sich klar auf Höhe aktueller Kompakt-SUVs. Highway Driving Assist 2, Notbremsassistent der neuesten Generation, Spurhaltesysteme und Parkassistenten sorgen für breiten Funktionsumfang. Ein Head-Up-Display projiziert Informationen direkt auf die Windschutzscheibe.
Digital zeigt sich der Seltos ebenfalls gewachsen: Ein 12,3-Zoll-Panoramadisplay, ein KI-basierter Sprachassistent, Over-the-Air-Updates sowie Digital Key 2 gehören je nach Ausstattung dazu. Der Kia Connect Store ermöglicht darüber hinaus digitale Feature-Upgrades.
Marktstart 2026 – Preis noch offen
Die globale Fertigung startet noch im Dezember 2025 in Indien, bevor der Seltos ab 2026 nach Europa und weitere Kernmärkte exportiert wird. Offizielle Preise hat Kia noch nicht bekannt gegeben.

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