Als Nachfolger des Ceed bricht der K4 mit dem bisherigen Image des Vernunftmobils. Er gibt sich länger, breiter und schicker. Dafür ruft Kia mindestens 29.990 Euro für den Einstieg auf. Ja, etwas höher als von vielen erwartet, aber dafür gibt es auch mehr Auto fürs Geld.

Schon ab der Basis „Vision“ fährt der Dreizylinder-Turbobenziner 1.0 T-GDI mit 115 PS unter der Haube. Das Ganze wird mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe kombiniert. Und während andere Hersteller in der Aufpreisliste tief in die Taschen greifen lassen, sind hier bereits Navigation, Zwei-Zonen-Klima, Panoramadisplay, Smart-Key, LED-Scheinwerfer, Sitzheizung und ein ganzes Heer an Assistenzsystemen serienmäßig dabei.

Kia, K4
Foto: Kia

Wer mehr Dynamik oder Komfort will, bekommt reichlich Auswahl: Mildhybrid mit Doppelkupplung (ab 32.590 Euro), den 1.6-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 150 PS (ab 33.890 Euro) oder die volle Ladung mit 180 PS im „Spirit“ (ab 36.890 Euro). Und wer es richtig sportlich mag, sollte die GT Line anpeilen. Schwarze Akzente, optional 18-Zöller, Sportlenkrad, Alu-Pedale – der K4 zeigt dann optisch deutlich, dass er sich nicht mit Mittelmaß zufriedengibt. Los geht es hier ab 37.290 Euro.

Kia, K4
Foto: Kia

Innen High-Tech statt Hartplastik

Wertig geht es im Innenraum zu. Zwei 12,3-Zoll-Displays verschmelzen zu einer breiten Digital-Landschaft, die über das neue ccNC-Infotainment gesteuert wird. KI-Sprachassistent (ein Jahr kostenlos), kabelloses Smartphone-Pairing, Videostreaming, In-Car-Payment für Parkgebühren sowie Over-the-Air-Updates sind mit dabei.

Kia, K4
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Auch praktisch kann er: Mit 4,44 Metern Länge und einem Radstand von 2,72 Metern bietet er viel Platz in Reihe zwei. Der Kofferraum schluckt 438 Liter, maximal bis zu 1.217 Liter. Nur im Mildhybrid sinkt das Volumen leicht – die Technik braucht schließlich Platz.

Kia, K4
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Auf den Geschmack Europas abgestimmt

Damit der K4 nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut fährt, wurde das Fahrwerk speziell für den europäischen Markt abgestimmt – unter anderem in Rüsselsheim, dem Test-Hotspot vieler globaler Marken. Die Koreaner versprechen direkten Kontakt zur Straße, agile Kurvenfreude und ein Niveau an Komfort, das man im Alltag schnell zu schätzen weiß.

Kia, K4
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Produktionsstart und Garantieversprechen

Gebaut wird der K4 im mexikanischen Werk von Kia. Bestellbar ist das Modell ab sofort. Und wie gewohnt legt Kia seine bewährte 7-Jahres-Garantie oben drauf – ein starkes Argument beim Blick auf die Konkurrenz.