Optisch bleibt der Stonic seinem bekannten Auftritt auch im Facelift-Look treu, erhält aber feine Korrekturen. Die neue Lichtsignatur vorn, ein überarbeiteter Grill und frisch gezeichnete Stoßfänger lassen ihn präsenter wirken. Am Heck sorgen schmalere Rückleuchten und eine kantigere Heckklappe für mehr Schärfe. Zwei neue Farben – "Adventurous Green" und "Yacht Blue" – sowie überarbeitete Felgendesigns in 16 und 17 Zoll bringen zusätzliche Variabilität ins Programm.

Kia, Stonic
Bei den Maßen bleibt alles beim Alten. Der Stonic misst 4,17 Meter in der Länge, 1,76 Meter in der Breite und 1,52 Meter in der Höhe. Mit 2,58 Metern Radstand bietet er nach wie vor ordentliche Platzverhältnisse für ein B-SUV. Das Kofferraumvolumen von 352 Litern liegt im guten Mittelfeld der Klasse und bleibt damit unverändert.
Innenraum: Mehr Moderne, weniger Knöpfe
Wer die Türen öffnet, merkt sofort: Hier hat sich mehr getan als beim Blechkleid. Der Stonic übernimmt Technologien aus größeren Kia-Modellen, etwa das Panoramadisplay mit zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen. Auch die Bedienung wurde umgekrempelt – klassische Drehregler sind Geschichte, stattdessen steuert eine Multimode-Leiste sowohl Infotainment als auch Klimafunktionen. Ein neu gestaltetes Lenkrad, überarbeitete Schalter und frische Materialien geben dem Interieur ein moderneres Gesicht. Praktische Features wie USB-C-Schnellladebuchsen, induktives Laden fürs Smartphone und eine dezente Ambientebeleuchtung runden das Ganze ab.

Kia, Stonic
Über Kia Connect vernetzt sich der Stonic nahtlos mit Cloud-Diensten und liefert Echtzeit-Daten zur Fahrzeugdiagnose. Ein Highlight ist der digitale Fahrzeugschlüssel, mit dem sich das Auto via Smartphone oder Smartwatch öffnen, verriegeln und sogar starten lässt.
Fahrassistenz: Sicherheit aus höheren Klassen
Beim Thema Assistenzsysteme setzt Kia Maßstäbe in dieser Fahrzeugklasse. Der Stonic reagiert vorausschauend, hält Abstand, bleibt sicher in der Spur und passt seine Geschwindigkeit an Kurven an. Selbst beim Aussteigen warnt er die Insassen, wenn sich Fahrzeuge oder Fahrräder nähern. Damit rückt das kleine SUV bei der Sicherheit näher an Modelle aus höheren Segmenten heran.

Kia, Stonic
Motoren: Kleine Triebwerke im Fokus
Unter der Haube bleibt Kia konservativ, setzt aber auf Effizienz. Herzstück ist der 1,0-Liter-Turbobenziner, der entweder 100 PS oder – in der Mildhybrid-Version – 115 PS leistet. Je nach Motorisierung stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bereit. Fahrleistungen bleiben im unaufgeregten Bereich: 0 auf 100 km/h dauert zwischen 10,7 und 12,1 Sekunden, die Spitze liegt bei rund 180 km/h.
Preise und Marktstart
In Deutschland liegen aktuelle Listenpreise grob zwischen 22.690 und 28.000 Euro, je nach Ausstattung. Ob das Facelift-Modell teurer wird, bleibt abzuwarten. Der Start für das überarbeitete Modell ist noch für 2025 vorgesehen.

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