Rimac hat es erneut geschafft, die Grenzen des physikalisch Machbaren zu verschieben. Der Nevera R, die überarbeitete Version des bereits atemberaubenden Nevera, hat gleich 24 neue Performance-Rekorde aufgestellt. Dabei holte er sich unter anderem den prestigeträchtigen Titel des schnellsten Serienfahrzeugs von 0 auf 400 km/h zurück – mit einer Zeit von 25,79 Sekunden. Damit ist er über vier Sekunden schneller als sein Vorgänger und mehr als zwei Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter von Koenigsegg mit einem Jesko Absolut.

Fokus auf Aerodynamik und Präzision

Herzstück des Nevera R bleibt der 2.107 PS starke Antrieb mit vier Einzelmotoren, die ihre Kraft dank eines neu kalibrierten Torque-Vectoring-Systems punktgenau verteilen. Alle vier Räder erhalten ihre Leistung in Echtzeit, angepasst bis zu 100 Mal pro Sekunde. Dazu kommt ein überarbeitetes Aerodynamikpaket mit festem Heckflügel und größerem Diffusor, das den Abtrieb um 15 Prozent steigert. Michelin Cup 2 Reifen sorgen außerdem für weniger Untersteuern und fünf Prozent mehr Kurvengrip.

Rimac, Nevera R
Foto: Rimac

Beeindruckende Zahlen

Die Fahrleistungen sprechen für sich: 0-100 km/h in 1,72 Sekunden, 200 km/h in 3,95 Sekunden und 300 km/h in 7,89 Sekunden. Seine neue Höchstgeschwindigkeit liegt bei 431,45 km/h, was ihn auch zum schnellsten Elektroauto der Welt macht. Auf der Viertelmeile bleibt die Uhr bei 7,90 Sekunden stehen, während der stehende Kilometer in unter 20 Sekunden fällt.

Rimac, Nevera R
Foto: Rimac

Nur 40 Exemplare weltweit

Mit einer Stückzahl von lediglich 40 Fahrzeugen und einem Basispreis von 2,3 Millionen Euro bleibt der Nevera R ein Hypersportler für eine Handvoll Enthusiasten. Für Rimac-Gründer Mate Rimac ist klar: „Wir hören hier nicht auf.“ Nach diesem Rekordregen darf man gespannt sein, welche physikalischen Grenzen Rimac als nächstes verschiebt.